Freitag, 29. Juni 2012 | 14:29
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Wir investieren in vielerlei Hinsicht, um den Nutzern mehr Kontrolle darüber zu verschaffen, welche Anzeigen für sie geschaltet werden. Mit unseren TrueView-Anzeigenprodukten können Nutzer bei YouTube Videoanzeigen überspringen. In der Google-Suche können Sie auf "Warum sehe ich diese Anzeige" klicken und verhindern, dass Anzeigen von Websites geschaltet werden, für die Sie sich nicht interessieren. Mit dem Anzeigenvorgaben-Manager, den Sie mit nur einem Klick auf das Anzeigenauswahl-Symbol in Anzeigen im Google Display-Netzwerk öffnen können, können Sie Ihre Interessenkategorien bearbeiten oder alle auf Ihren Interessen basierenden Anzeigen, auch Remarketing-Anzeigen, in unserem Display-Netzwerk deaktivieren.
Im Laufe der nächsten Wochen führen wir ein kleines [x] ein, das in der Ecke einiger Display-Anzeigen im Google Display-Netzwerk zu sehen sein wird. Klickt ein Nutzer auf das [x], werden keine weiteren Anzeigen aus dieser Kampagne für ihn geschaltet. Zunächst blenden wir das [x] in Anzeigen ein, die auf Remarketing- und Interessenkategorien basieren.
Wenn ein Nutzer in einer Anzeige auf das [x] klickt, erscheint eine Bestätigungsseite, auf der darauf hingewiesen wird, dass die Anzeige ausgeblendet wurde. Zudem wird ein Link zum Anzeigenvorgaben-Manager bereitgestellt. Das so erhaltene Feedback hilft uns dabei, unsere Anzeigen im Laufe der Zeit zu verbessern.
Das Unterdrücken der Anzeige ist keine hundertprozentige Garantie dafür, dass diese Anzeige nicht mehr für Sie geschaltet wird. Dieselbe Anzeige könnte beispielsweise von einem anderen Unternehmen geschaltet werden oder der Vermarkter könnte eine separate Kampagne schalten, die auf bestimmte Webinhalte ausgerichtet ist. Wir sind dennoch davon überzeugt, dass diese Neuerung ein Schritt in die richtige Richtung ist, da wir den Nutzern so Kontrolle über die Anzeigenschaltung geben und gleichzeitig Vermarktern und Websites dabei helfen können, Anzeigen mit besserer Leistung bereitzustellen.
Wir sind der Meinung, dass diese neue Funktion Vorteile für unser gesamtes Werbesystem bietet: Die Nutzer können ihre Nutzererfahrung selbst steuern und ihr Desinteresse an gewissen Anzeigen deutlich machen. Für Werbetreibende fallen nicht länger Kosten an, wenn Anzeigen für Nutzer geschaltet werden, die nicht an diesen Anzeigen interessiert sind, und Publisher profitieren von Anzeigen mit besserer Leistung und damit potenziell höherem Wert. Gleichzeitig müssen sie weniger Zeit dafür aufwenden, Anzeigen herauszufiltern, von denen sie glauben, dass sie für ihre Zielgruppe möglicherweise nicht relevant sind.
Online-Werbung stärkt das Web und hilft Millionen von Unternehmen. Bereits jetzt sind die Steuerungsmöglichkeiten für den Nutzer einzigartig. Diese Innovationen stecken noch in den Kinderschuhen und in den kommenden Monaten und Jahren wird noch so einiges passieren.
Post von Michael Aiello, Product Manager
Dienstag, 1. März 2011 | 12:57
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Die Zahl der Suchanfragen von Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser ist im vergangenen Jahr um das Vierfache gestiegen. Durch diesen Trend ergibt sich eine hervorragende, weiter zunehmende Möglichkeit, Nutzer unterwegs zu erreichen. Sind Ihre Kampagnen für Mobilgeräte optimiert? Das Erstellen spezifischer Kampagnen für Mobilgeräte, die von den Desktop-Kampagnen getrennt geführt werden, ist eine bewährte Vorgehensweise für Inserenten zur Steigerung der Leistung von Mobilkampagnen. Bei Inserenten, die eine separate Mobilkampagne schalten und optimieren, liegt die mobile CTR im Durchschnitt um 11,5 Prozent höher als bei einer kombinierten Kampagne für Mobilgeräte und Desktop-Computer.
Gründe für das Erstellen separater Mobilkampagnen
Viele Inserenten schalten derzeit gemischte Kampagnen, die sowohl auf Desktop-Computer als auch auf Mobilgeräte ausgerichtet sind. Das ist eine gute Strategie zum Erhöhen der Reichweite und für den Einstieg in die mobile Werbung. Inserenten, die sich einen Vorsprung vor den Mitbewerbern sichern und die Leistung ihrer Mobilkampagnen maximieren möchten, sollten jedoch separate AdWords-Kampagnen für Mobilgeräte erstellen. So können Sie Ihre Anzeigenstrategie speziell für die Mobilplattform optimieren, da Sie mehr Kontrolle über die Faktoren haben, die die Leistung direkt beeinflussen. Wir empfehlen Ihnen, nach dem Erstellen einer reinen Mobilkampagne die folgenden Optimierungstipps zu befolgen:
- Mehr Kontrolle und Flexibilität: Durch die Verwendung einer separaten reinen Mobilkampagne erhalten Sie einen besseren Einblick in die Leistung Ihrer speziell auf Mobilgeräte ausgerichteten Kampagne. Außerdem haben Sie mehr Kontrolle und können Ihre Gebote, Keyword-Listen und Anzeigen optimieren, ohne dass dies Auswirkungen auf Ihre Desktop-Kampagne hat.
- Separate Budgets und Gebote für Mobilkampagnen: Bei Handy-Anzeigen konkurrieren Sie um die Schaltung Ihrer Anzeigen auf fünf Positionen auf der mobilen Suchergebnisseite, während für Desktop-Anzeigen zehn Positionen zur Verfügung stehen. Sie müssen daher offensiv bieten, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen im Wettbewerb bestehen können und an einer guten Position erscheinen.
- Angepasste Anzeigentexte für Mobilgeräte: Erstellen Sie spezielle Anzeigentexte und Calls to Action für Handy-Anzeigen, etwa "Holen Sie ein telefonisches Angebot ein". So können Sie die Aufmerksamkeit der potenziellen Mobilkunden möglicherweise mehr auf sich ziehen. Sie können auch Funktionen wie Ad Sitelinks anpassen und die Nutzer auf Content weiterleiten, der größere Relevanz für Mobilgeräte hat, etwa auf Seiten zur Filialsuche.
- Optimale Nutzung von Handy-Anzeigen: Sie können die leistungsstarken speziellen Anzeigenfunktionen für Mobilgeräte (z. B. Click-to-Call-Anzeigen und standortbasierte Dienste) besser nutzen. Diese bieten mobilen Nutzern größere Relevanz und mehr Komfort.
Erste Schritte für separate MobilkampagnenErstellen Sie eine separate Mobilkampagne, indem Sie eine AdWords-Kampagne einrichten, die ausschließlich auf Smartphones ausgerichtet ist. Kombinieren Sie diese Kampagne nicht mit Kampagnen, die auf Desktop-Computer und Laptops ausgerichtet sind. Die schnellste und einfachste Möglichkeit zum Erstellen der Kampagne ist,
Ihre Kampagne und Keywords mit dem AdWords Editor in eine separate reine Mobilkampagne zu kopieren. Sie können eine Kopie der gesamten Kampagne erstellen oder nur diejenigen Keywords auswählen, mit denen Sie auf Mobilgeräten die beste Leistung erzielen.
Falls Sie den AdWords Editor nicht verwenden, setzen Sie wie folgt neue Kampagnen auf, die ausschließlich auf Mobilgeräte ausgerichtet sind:
- Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
- Sammeln Sie aus Ihren bestehenden Kampagnen die vorhandenen Keywords in einer Tabelle oder einer Textdatei.
- Klicken Sie in Ihrem Konto auf dem Tab "Kampagnen" auf Neue Kampagne.
- Scrollen Sie in Ihren Kampagneneinstellungen nach unten zum Bereich "Werbenetzwerke und Empfänger". Klicken Sie unter "Empfänger" auf Ich möchte auswählen und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Desktop-Computer und Laptops". Die Ausrichtungsoptionen sollten jetzt anzeigen, dass Sie die Schaltung auf Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser aktiviert haben.
- Fügen Sie die Keywords in die relevanten Anzeigengruppen der neuen reinen Mobilkampagne ein.
- Wählen Sie für die alten Kampagnen, die Sie kopiert haben, für "Empfänger" die Option "Desktop-Computer und Laptops" aus.
- Übernehmen Sie bestehende Erweiterungen (z. B. Standort- oder Telefonerweiterungen) mithilfe von kampagnenübergreifenden Erweiterungen in Ihren neuen Mobilkampagnen.
Wir hoffen, dass Sie diese bewährte Vorgehensweise für Mobilkampagnen einsetzen werden und dass Sie damit Ihre Handy-Anzeigenstrategie erfolgreich optimieren können.
Post von Dai Pham, Mobile Ads Product Marketing-Team von Google und Janett Wellner, Inside AdWords Team
Freitag, 13. März 2009 | 14:25
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Werbenetzwerk
Dieser Post ist Teil der Serie "Einführung in das Content-Werbenetzwerk". Weitere Posts finden Sie hier: Teil 1 - Teil 2
Strategische Gebote
In unserer Reihe zum Content-Werbenetzwerk von Google haben wir die vielfältigen Aktivitäten Ihrer Kunden im Internet behandelt. Außerdem haben wir erläutert, wie Sie mithilfe von Keyword-Targeting potenzielle Kunden auf relevanten Websites erreichen können. Heute widmen wir uns der Kontrolle Ihrer Werbeausgaben im Content-Werbenetzwerk und der Investitionsrendite (Return on Investment, ROI) für Ihr Unternehmen.
Flexible und dynamische Preisgestaltung
Auch im Content-Werbenetzwerk behalten Sie stets die Kontrolle über Ihre Ausgaben. Wenn Ihre Ziele eher auf direkte Reaktionen wie Klicks und Conversions (also auf einen Verkauf oder einen Lead) ausgerichtet sind, wählen Sie das Preismodell Preis-pro-Klick (Cost-per-Click, CPC) aus. Bei diesem Modell fallen nur dann Kosten für Sie an, wenn Nutzer auf Ihre Anzeigen klicken. Falls Sie den Schwerpunkt auf Markenbildung legen, etwa auf das Erhöhen der Anzeigenimpressionen oder der Markenpräsenz, wählen Sie das Preismodell Preis-pro-1000-Impressionen (Cost-per-Thousand-Impressions, CPM) aus. Bei diesem Modell bezahlen Sie für jeweils 1000 Impressionen, die Ihre Anzeige erzielt. Nach Abgabe Ihres Gebots sorgt das einzigartige Preisgestaltungssystem von AdWords dafür, dass Sie niemals zu viel zahlen: Bei jedem Gewinn einer Anzeigenauktion wird Ihr Gebot automatisch reduziert. Sie bezahlen also höchstens einen Cent mehr als den Mindestbetrag, der zur Anzeigenschaltung auf der Seite erforderlich ist.
Content-Gebote
Eine weitere wichtige Funktion der Preisgestaltung im Content-Werbenetzwerk sind Content-Gebote. Mit Content-Geboten können Sie einen separaten Preis für Ihre auf den Seiten des Content-Werbenetzwerks geschalteten Anzeigen festlegen. Sind Sie der Meinung, dass Sie über das Content-Werbenetzwerk relevantere Leads erzielen, können Sie mithilfe von Content-Geboten Ihre Werbekosten entsprechend festlegen. Hier finden Sie weitere Informationen zur Aktivierung von Content-Geboten.
Smart Pricing
Auch wenn Sie Content-Gebote nicht aktiviert haben, sorgt die Smart Pricing-Funktion von AdWords dafür, dass Sie Ihre Werbeinvestition optimal nutzen. Smart Pricing senkt automatisch die maximalen CPC-Gebote für bestimmte Seiten des Content-Werbenetzwerks gemäß der Wahrscheinlichkeit, mit der diese Seiten zu Verkäufen oder Leads für Sie führen. Auch diese Funktion sorgt also dafür, dass Ihr Werbebudget dort eingesetzt wird, wo Sie die höchste Investitionsrendite erzielen.
Vollständige Kontrolle über Ihre Ausgaben
Mit diesen Tools zur Gebotsverwaltung und Kostenkontrolle können Sie sicherstellen, dass Ihre Werbeausgaben optimal genutzt werden und Sie die besten Ergebnisse erzielen.
Im nächsten Teil dieser Reihe behandeln wir die verschiedenen Möglichkeiten, Ihre Nutzer zu erreichen – von Text- über Image- bis hin zu Videoanzeigen.
Falls Sie bereits AdWords-Kunde sind, erhalten Sie hier weitere Informationen zur Schaltung Ihrer Anzeigen im Content-Werbenetzwerk. Wenn Sie kein AdWords-Kunde sind, sich jedoch mit dem Thema vertraut machen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.
Tipp: Wenn Sie mehr zu Display-Anzeigen im Google Content-Werbenetzwerk erfahren möchten, melden Sie sich zu unserem kostenlosen Webinar zu diesem Thema am 17.03.2009 um 14.00 Uhr an. Lernen Sie in diesem Webinar, wie große Portale und/oder Nischen-Websites, Image-Anzeigen und/oder Video-Anzeigen auch für Sie das Richtige sein können. Dieses Webinar ist zugeschnitten auf Inserenten, die mehr Nutzer mit Ihrer Online-Werbung erreichen möchten.
Post von Dominik Osterholt und Ciarán Russel - Inside AdWords-Team
Mittwoch, 9. Februar 2011 | 18:16
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Als AdWords-Nutzer wissen Sie bereits, wie Sie mit AdWords mehr Zugriffe für Ihre Websites erzielen und interessierte Besucher zu Stammkunden machen können. Im Durchschnitt betrachtet haben E-Commerce-Websites in der Regel jedoch eine Conversion-Rate von 1 Prozent. Das bedeutet, dass bei der durchschnittlichen E-Commerce-Website 99 Prozent der potenziellen Kunden, die auf die Website weitergeleitet werden, diese ohne einen Kauf verlassen.
Google AdSense ist ein kostenloses Programm, über das Website-Inhaber Einnahmen erzielen können, indem sie Anzeigen schalten lassen, die für ihren Content relevant sind. So können sie die restlichen 99 Prozent der Zugriffe monetarisieren und auf äußerst effektive Weise eine unerwartete Einnahmequelle nutzen. Dazu erhalten Sie von uns ein Code-Snippet, das Sie auf Ihren Websites einfügen müssen. Sie bestimmen selbst, wo die Anzeigen platziert werden sollen, und wir beginnen umgehend mit der Schaltung der Anzeigen. Ab diesem Zeitpunkt erzielen Sie zusätzliche Einnahmen. Mehr Informationen zu Google AdSense erhalten Sie in diesem Video!
DesignerApparel.com nutzt sowohl AdWords als auch AdSense und kann so hervorragende Ergebnisse verzeichnen. DesignerApparel.com ist eine E-Commerce-Website für gehobenere Ansprüche, die Premium-Designerbekleidung zu bezahlbaren Preisen anbietet. Das Unternehmen implementierte AdSense für Content-Seiten und AdSense für Suchergebnisseiten auf verschiedenen Seiten der Website und kann kontrollieren, welche Art von Anzeigen erscheinen.

(Klicken Sie auf die Abbildung um sie vergrößert anzuzeigen)
"AdSense ist eine wichtige Komponente unseres AdWords-ROI", erläutert Dominic Ang, der Geschäftsführer von MyPerfectSale.com, dem Unternehmen, dem DesignerApparel.com gehört. "Wie andere E-Commerce-Websites auch hatten wir zunächst Bedenken im Hinblick auf eine mögliche Kannibalisierung. In Tests und durch den Einsatz der umfassenden Wettbewerbsfilter von AdSense haben wir jedoch herausgefunden, dass wir durch die Verwendung bestimmter Positionen erhebliche Zusatzeinnahmen erzielen können, ohne dass unser E-Commerce-Kernumsatz darunter leidet. Zu diesen Positionen gehören beispielsweise das Ende einer Seite oder Ausstiegsseiten. In den letzten zwei Jahren konnten wir unseren AdSense-Umsatz um über 600 Prozent steigern. Hierdurch konnten wir wiederum unsere AdWords-Investitionen erhöhen, während wir einen konstanten, positiven ROI beibehalten konnten. Wir betrachten unseren AdSense-Umsatz als sofortigen Teilrabatt für unsere AdWords-Investitionen."
Falls Sie immer noch nicht überzeugt sind, erhalten Sie nachfolgend weitere Informationen zu AdSense.
Haben wir Ihr Interesse an AdSense geweckt? Dann melden Sie sich
hier an und erzielen Sie unkompliziert Einnahmen mit Ihrer Website. Mehr rund um AdSense sowie aktuelle Nachrichten und Tipps können Sie im
offiziellen deutschen AdSense-Blog lesen.
Post von Catherine Downes, AdSense Spezialistin und Janett Wellner, Inside AdWords Team
Donnerstag, 30. September 2010 | 11:37
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Im März 2009 haben wir die interessenbezogene Werbung in einer Beta-Version veröffentlicht. Diese umfasste das Remarketing und das Marketing nach Interessenkategorien, sodass Kunden, die das Google Display-Netzwerk nutzen, einfacher diejenigen Nutzer erreichen können, die am wahrscheinlichsten an deren Produkten und Services interessiert sind.
Die ersten Ergebnisse zeigen, dass die interessenbezogene Werbung die Kunden dabei unterstützt, bessere Anzeigen und Produktangebote für die Nutzer zu schalten. Außerdem kann die Kampagneneffektivität erhöht werden und die Website-Publisher können ihre Gewinne steigern. Remarketing steht seit Kurzem allen AdWords-Kunden zur Verfügung und Marketing nach Interessenkategorien wird weiterhin zunehmend genutzt. Im Rahmen unserer Bemühungen, unser Produkt weiter zu verbessern und den Nutzern mehr Kontrolle über die für sie geschalteten Anzeigen zu geben, fügen wir einige neue Kategorien hinzu. Diese ermöglichen uns die Schaltung von Anzeigen nach demografischen Kategorien, etwa nach dem Alter oder dem Geschlecht. Die Funktionsweise ist mit der des Marketings nach Interessenkategorien identisch: Wir ordnen bestimmten Browsern auf Grundlage der im Google Display-Netzwerk besuchten Websites und Seiten Kategorien zu. Google schlussfolgert demografische Kategorien, indem es die Arten der besuchten Websites des Google Display-Netzwerks analysiert und diese Informationen mit bei Website-Besuchen gesammelten Umfragedaten vergleicht. Falls die von einer Nutzerin häufig besuchten Websites beispielsweise überwiegend weibliche Besucher haben, können wir ihrem Browser-Cookie die demografische Kategorie "Weiblich" zuordnen. Die AdWords-Kunden können dann bei Bedarf für diese Nutzer mehr Anzeigen mit Relevanz für Frauen schalten. Die Kunden wählen diese Kategorie auf die gleiche Art aus, wie sie andere Kategorien (z. B. Sport oder Gartenarbeit) auswählen.
Demografische Kategorien können ebenso wie Interessenkategorien von den Nutzern selbst mit Hilfe des Anzeigenvorgaben-Manager angezeigt und bearbeitet werden. Außerdem haben die Nutzer die Möglichkeit, interessenbezogene Anzeigen vollständig zu deaktivieren. Die Interessen und abgeleiteten demografischen Kriterien, die einem bestimmten Browser zugeordnet sind, basieren auf den Websites im Google Display-Netzwerk, die in letzter Zeit besucht wurden. Sie stützen sich also nicht auf Nutzerdaten und können sich im Laufe der Zeit ändern. Als Anbieter von Anzeigen auf Grundlage von abgeleiteten Interessen und demografischen Kriterien werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, den Nutzern die größtmögliche Kontrolle und Transparenz zu bieten.
Das Marketing nach Interessenkategorien (einschließlich der neuen demografischen Kriterien) wird den Beta-Status weiterhin beibehalten. Wir arbeiten daran, im Laufe der Zeit mehr Kunden die Schaltung von Kampagnen dieser Art zu ermöglichen.
Post von Cynthia Benin, Product Marketing Manager und Janett Wellner, Inside AdWords Team
Mittwoch, 13. Oktober 2010 | 08:52
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Heute führen wir zwei Tools ein, mit denen Sie die Leistung Ihrer Display-Kampagnen steigern können: das Kampagnenoptimierungstool für das Display-Netzwerk und das Kontext-Targeting-Tool.
Wir möchten Sie dabei unterstützen, die Leistung Ihrer Display-Werbung zu steigern,. Die Nutzer verbringen ihre Zeit immer häufiger auf einer stetig wachsenden Anzahl von Websites, sodass Display-Werbung immer schwieriger wird. Allein im letzten Jahr wurden 47 Millionen neue Websites geschaffen.[1] Das Kontext-Targeting im Google Display-Netzwerk ist hilfreich, weil Ihre Anzeigen automatisch für Nutzer geschaltet werden, die sich auf Webseiten mit Bezug zu Ihren Produkten befinden. Für die Erstellung und Verwaltung Ihrer Kampagnen kann jedoch weiterhin viel Zeit und Aufwand erforderlich sein.
Diese beiden Tools können Ihnen jetzt dabei helfen, wertvolle Zeit und Ressourcen zu sparen. Gleichzeitig unterstützen sie Sie bei der Maximierung der Leistung Ihrer Display-Kampagnen.
Kampagnenoptimierungstool für das Display-Netzwerk: Dieses Tool verwaltet die Ausrichtung und die Gebotsfestlegung für Ihre Kampagnen im Display-Netzwerk automatisch so, dass Sie mehr Conversions erzielen und gleichzeitig Ihre Werbeziele erreichen. Sie geben lediglich Ihren gewünschten Preis-pro-Akquisition (Cost-per-Acquisition - CPA) an, wählen Anzeigen aus und geben das Budget an. Das Tool schaltet Ihre Anzeigen dann automatisch an den richtigen Stellen. Außerdem überwacht es Ihre Kampagnenleistung und passt die Ausrichtung und die Gebotsfestlegung in Echtzeit an. Ihre Kampagnen sind stets optimiert, da das Tool lernfähig ist und bereits erfolgreiche Änderungen häufiger anwendet.
Das Kampagnenoptimierungstool für das Display-Netzwerk ist ab sofort weltweit für umfangreichere Kampagnen im Google Display-Netzwerk verfügbar.
Kontext-Targeting-Tool: Während das Kampagnenoptimierungstool für das Display-Netzwerk eine automatische Lösung ist, die Ihnen die "Schwerarbeit" abnimmt, unterstützt das Kontext-Targeting-Tool Sie bei der effizienteren Erstellung eigener Display-Kampagnen. Dieses Tool eignet sich ideal für Inserenten, die im Hinblick auf Ausrichtung und Gebotsfestlegung für ihre Kampagnen die Transparenz und Kontrolle beibehalten möchten. Das Kontext-Targeting-Tool erstellt thematisch eng gefasste Keyword-Listen für Ihre Display-Kampagnen, die dann für die kontextbezogene Ausrichtung Ihrer Anzeigen verwendet werden. Thematisch eng gefasste Keyword-Listen sind die Grundlage für effektives Kontext-Targeting. Mit diesem Tool können Sie innerhalb von Minuten hunderte von Anzeigengruppen erstellen, sodass Sie die Leistung Ihrer Kampagne schnell skalieren können, während die präzise Ausrichtung und Kontrolle der Kampagne sichergestellt sind.
Falls Sie beispielsweise Jogazubehör anbieten, würden Sie normalerweise getrennte Anzeigengruppen für Ihre einzelnen Produktlinien (z. B. Jogamatten und Jogabekleidung) pflegen. Jetzt erhalten Sie durch die Eingabe der einzelnen Produktkategorien (z. B. "Jogamatten") in das Kontext-Targeting-Tool noch spezifischere Anzeigengruppen wie "Designer-Jogamatten", "dicke Jogamatten" oder "Jogamatten mit Mustern". Hierbei handelt es sich um zusätzliche Anzeigengruppen, die Sie beim Generieren von mehr Zugriffen und Verkäufen unterstützen können, die Ihnen beim manuellen Erweitern Ihrer Kampagnen jedoch nicht unbedingt einfallen würden.
Das Kontext-Targeting-Tool wird ab dieser Woche stufenweise eingeführt. In den kommenden Wochen und Monaten wird es zudem weiteren Inserenten zur Verfügung gestellt werden.
Egal, ob Sie nach effizienteren Möglichkeiten zur Verwaltung Ihrer Display-Kampagnen oder nach einer solideren automatischen Lösung suchen: Wir sind der Ansicht, dass diese Tools Sie dabei unterstützen werden, für Ihre Kampagnen im Google Display-Netzwerk auf leichte und effiziente Weise Leistung auf individueller Ebene zu erzielen.
Post von Woojin Kim, Product Manager, Shaun Seo, Product Manager und Janett Wellner, Inside AdWords Team
[1] Webserver-Umfrage von Netcraft (Dezember 2009)
Freitag, 26. August 2011 | 15:28
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Tools
Wir freuen uns, die Veröffentlichung von AdWords Editor 9.5 bekanntgeben zu können. Diese Version unterstützt Kampagnentests, Standorterweiterungen und zahlreiche weitere Funktionen zur Steigerung Ihrer Produktivität bei der Verwaltung von AdWords-Kampagnen. Die wichtigsten Änderungen werden unten hervorgehoben. Eine vollständige Liste der Funktions-Updates erhalten Sie in den AdWords Editor 9.5-Versionshinweisen.
Wichtige neue Funktionen in Version 9.5 des AdWords Editors:
Kampagnentests
Sie haben jetzt folgende Möglichkeiten zur Verwaltung Ihrer Kampagnentests:
- Teststatus auf Anzeigengruppen-, Anzeigen- oder Keyword-Ebene zuweisen und bearbeiten (z. B. "Nur Kontrolle", "Nur Test", "Kontrolle und Test”)
- Faktor für maximales CPC-Standardgebot, maximales CPC-Gebot für Display-Netzwerk oder maximales CPM-Gebot auf Anzeigengruppenebene zuweisen und bearbeiten
- Faktor für maximales CPC-Gebot auf Keyword-Ebene zuweisen und bearbeiten
- Teststatus und Gebotsfaktoren im CSV- und XML-Format importieren und exportieren
Standorterweiterungen
In Version 9.5 werden neue und bereits vorhandene Standorterweiterungen unterstützt. Sie können neue, manuelle Standorterweiterungen für Adressen erstellen, vorhandene Standorte bearbeiten und Standorterweiterungen im CSV- und XML-Format herunter- und hochladen.
Herunterladen im Hintergrund
Falls Sie mehrere große Konten verwalten, können diese jetzt im Hintergrund heruntergeladen werden, während Sie in einem anderen Konto arbeiten. So können Sie sehr gut Zeit sparen, da Sie nicht auf das Ende des Downloads warten müssen, sondern weiterarbeiten können.
Außerdem wurden mehrere Verbesserungen bei der Nutzerfreundlichkeit eingeführt, etwa das Zurücksetzen von Änderungen oder der optimierte Workflow zum Hinzufügen mehrerer Elemente.
Sie werden bei der nächsten Anmeldung in Ihrem AdWords Editor-Konto aufgefordert, ein Upgrade auf die neue Version auszuführen. Außerdem können Sie Version 9.5 auf der
AdWords Editor-Website herunterladen. Nachdem Sie die neue Version des AdWords Editors installiert haben, müssen Sie Ihre Konten erneut herunterladen. Ihre Kommentare und noch nicht hochgeladenen Änderungen werden beibehalten, sofern Sie in der automatischen Aktualisierungsaufforderung die Option
Sichern und dann aktualisieren auswählen und dann die Sicherungsdatei auf Ihrem Computer speichern. Laden Sie Ihr Konto anschließend erneut herunter und
importieren Sie die Sicherungsdatei in den AdWords Editor. Bei einem kleinen Teil der Nutzer ist eventuell eine
manuelle Deinstallation der vorherigen Version des AdWords Editors erforderlich.
Weitere Informationen erhalten Sie in den
Versionshinweisen und in der
AdWords Editor-Hilfe.
Post von Janett Wellner, Inside AdWords Team
Dienstag, 10. April 2012 | 11:50
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Als die erweiterte geografische Ausrichtung im März 2011 eingeführt wurde, war dies der erste Schritt, Ihnen zusätzliche Kontrollmöglichkeiten für die geografische Ausrichtung Ihrer Anzeigen bereitzustellen. Auf Grundlage des Feedbacks unserer Werbetreibenden haben wir vier zusätzliche Verbesserungen implementiert, mit denen die Optionen zur geografischen Ausrichtung noch klarer und leistungsstärker werden. Es folgt eine Übersicht der Änderungen.
Die geografische Ausrichtung ist jetzt leichter verständlich.
Als Erstes haben wir die Formulierungen der Optionen geändert, damit sie klarer verständlich sind. So sah die Option für die erweiterte geografische Ausrichtung bisher aus:
Und so sieht sie ab sofort aus:

Mehr Kontrolle über die geografische Ausrichtung im Display-NetzwerkZuvor war das einzige geografische Ausrichtungskriterium für Anzeigen im Google Display-Netzwerk der wahrscheinliche physische Standort des Nutzers. Jetzt kann der Standort, der dem Inhalt der Seite entnommen wird, sowie der wahrscheinliche physische Standort verwendet werden. So ist erstmalig eine erweiterte geografische Ausrichtung für das Display-Netzwerk möglich. Standardmäßig werden Ihre Anzeigen für Personen in Ihrer Region geschaltet oder für Personen, die sich Seiten über Ihre Zielregion ansehen. Sie können diese Option allerdings jederzeit ändern.
Angenommen, eine Kundin aus Hamburg plant eine Reise nach Bayern und sie sieht sich Websites mit Ausflugsmöglichkeiten in Bayern an. Ein Anbieter von Brauerei-Besichtigungen in Bayern möchte Anzeigen zu den eigenen Angeboten genau für solche Nutzer schalten. Ähnlich möchte ein Busunternehmen für diese Nutzerin Werbung für eine Busreise schalten. Durch die neuen Verbesserungen an der Ausrichtung haben beide Dienstleister diese Möglichkeit, da sowohl eine Anzeige, die auf Bayern und Brauerei-Besichtigungen ausgerichtet ist, als auch eine Anzeige, die auf Hamburg und Busreisen ab Hamburg ausgerichtet ist, möglicherweise auf derselben Seite geschaltet werden.
Es gibt verschiedene Situationen, in denen eine Region bei der Anzeigenausrichtung keine Rolle spielt. Ein Nutzer, der z. B. etwas über die Nachrichten in Bayern liest, ist möglicherweise nicht an einer Brauerei-Besichtigung in Bayern interessiert. Daher beziehen wir derzeit nur die Standortinformationen einiger Seiten mit ein, wenn wir glauben, dass diese nützlich sind. Im
Placement-Bericht erhalten Sie Informationen zu den Websites, auf denen Ihre Anzeigen geschaltet werden. Im
Bericht nach Standort unter erhalten Sie Informationen zu den Regionen.
Beachten Sie, dass für alle Kampagnen mit Ausrichtung auf das Display-Netzwerk automatisch die Standardoption festgelegt ist. Dabei werden Ihre Anzeigen auf die Personen ausgerichtet, die sich in Ihrer Zielregion befinden bzw. danach suchen oder Seiten dazu aufrufen. Dies kann zu einem leichten Anstieg der Zugriffe auf Ihre Kampagne führen, wenn sich Nutzer Seiten zu Ihrer Zielregion ansehen. Wenn Sie diese Zugriffe ausschließen möchten, können Sie in den erweiterten Standortoptionen "Nutzer in meiner Zielregion" auswählen.
Anzeigen ausnahmslos für Personen in einer bestimmten Region schaltenWenn Sie zuvor "Ausrichtung über Standort" ausgewählt hatten, wurde Ihre Anzeige für Personen in Ihrer Zielregion geschaltet, solange diese Personen nicht nach etwas gesucht haben, was mit einer anderen Region in Zusammenhang steht. Wenn Sie jetzt "Nutzer in meiner Zielregion" auswählen, wird Ihre Anzeige ausnahmslos für Nutzer in Ihrer Zielregion geschaltet.
Angenommen, Sie betreiben ein Busunternehmen und setzen die Ausrichtung nach Standort des Nutzers ein, um Kunden in Hamburg zu erreichen, die nach Bayern reisen möchten. In Ihrer Anzeigengruppe ist das Keyword "Busreisen nach Bayern" enthalten. Zuvor wurde Ihre Anzeige nicht für potenzielle Kunden in Hamburg geschaltet, die nach "Busreisen nach Bayern" gesucht haben, da der Suchbegriff folgern ließ, dass sich der Kunde für Bayern interessiert. Mit der neuen Einstellung "Nutzer in meiner Zielregion" kann das Busunternehmen jetzt Kunden in Hamburg erreichen, die nach Busreisen nach Bayern suchen.
Leichter vermeiden, Impressionen für ausgeschlossene Gebiete zu erhaltenZudem haben wir die Ausschlussmethoden für die erweiterte Ausrichtung geändert. Zuvor war die weniger einschränkende Option "Nur nach Standort ausschließen" als Standard festgelegt. Auf Grundlage des Feedbacks unserer Werbetreibenden haben wir die Ausschlussoptionen verändert und die restriktivere Option "Nutzer in der von mir ausgeschlossenen Region bzw. die danach suchen oder sich Seiten dazu ansehen" als Standardeinstellung festgelegt. So können Sie vermeiden, dass Sie Impressionen für die von Ihnen ausgeschlossenen Regionen erhalten, unabhängig davon, ob sich Ihre Kunden in diesen Regionen befinden oder daran interessiert sind.
So sah es vorher aus:

So sieht es seit heute aus:

Wenn Sie also z. B. standardmäßig Frankfurt ausschließen, bedeutet das, dass Ihre Anzeige nicht für Kunden in Frankfurt geschaltet wird bzw. für Kunden, die sich nicht in Frankfurt befinden, aber "Frankfurt" in Ihrer Suchanfrage eingegeben haben.
Diese Änderung hat nur Auswirkungen auf neu erstellte Kampagnen, nicht aber auf bereits vorhandene.
Beachten Sie, dass die erweiterte geografische Ausrichtung möglicherweise die Präsenz Ihrer Anzeigen einschränkt. Daher eignet sich diese Methode nicht für alle Werbeziele gleich gut.
Weitere Informationen zur erweiterten geografischen Ausrichtung oder zur Änderung der Einstellungen finden Sie in der
AdWords-Hilfe. Wenn Sie den AdWords Editor verwenden, finden Sie weitere Informationen darüber, welche Auswirkungen diese Änderungen haben, in der
AdWords Editor-Hilfe unter.
Post von Smita Hashim, Group Product Manager Local Ads
Mittwoch, 1. April 2009 | 15:17
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Keyword-Reihe,
Optimierung
Dieser Post ist Teil der Serie "Keywords". Weitere Posts finden Sie hier: Einführung
Die meisten AdWords-Kunden verwenden die Standard-Keyword-Option "weitgehend passend". Diese Option ist die allgemeinste, und erzeugt potentiell die meisten Impressionen und Klicks.
Zugleich besteht bei der Verwendung dieser Keyword-Option aber die Gefahr, dass sehr viele Nutzer die Anzeige sehen, die gar nicht an dem beworbenen Angebot interessiert sind. Das kann sich negativ auf Ihre Klickrate (CTR) und damit auf Ihren Qualitätsfaktor, Klickkosten und Anzeigenrang auswirken.
Was bedeutet "weitgehend passend"?
Bei der Verwendung eines weitgehend passenden Keywords zieht das System alle Suchanfragen in Betracht, die den Begriff enthalten. Bei Keywords, die mehr als ein Wort enthalten, ist die Reihenfolge unerheblich.
Zusätzlich wird das Keyword unter Umständen erweitert. Das bedeutet, dass die Anzeige nicht nur für das gewählte Keyword oder Wortkombinationen davon geschaltet wird, sondern auch für ähnliche Begriffe wie Plural- und Singularformen, sowie Synonyme. Beispielsweise ist es möglich, dass eine Anzeige mit dem Keyword fahrrad eingeblendet wird, wenn eine Suchanfrage nach "rennrad" erfolgt.

Wie verwende ich die Option "weitgehend passend"?
Die Keyword-Option "weitgehend passend" ist die Standardoption. Wenn Sie diese Option verwenden wollen, geben Sie einfach nur den Begriff (ohne eckige Klammern, Anführungs- oder Minuszeichen) in Ihrer Keywordliste ein.

Ich will nicht, dass meine Keywords erweitert werden. Wie schalte ich das ab?
Wenn Sie grundsätzlich nicht wollen, dass Ihre Keywords erweitert werden, dann sollten Sie eine andere, spezifischere Keyword-Option verwenden: passende Wortgruppen oder genau passende Keywords.
Wenn Sie weitgehend passende Keywords verwenden möchten, aber verhindern wollen, dass Ihre Keywords zu bestimmten Varianten erweitert werden, dann können Sie die betreffenden Varianten als ausschließende Keywords verwenden. Wir werden diese Keyword-Optionen ausführlich in den folgenden Teilen dieser Serie vorstellen.
Mein Keyword erscheint nicht für alle Variationen. Was ist los?
Auch wenn Sie ein Keyword in der Option "weitgehend passend" verwenden, besteht keine Garantie, dass Ihre Anzeige für alle möglichen Erweiterungen und Variationen erscheint. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihre Anzeige für bestimmte Suchanfragen erscheint, dann fügen Sie die betreffenden Begriffe bitte Ihrer Keyword-Liste hinzu. Auf diese Weise haben Sie auch mehr Kontrolle, da Sie sehen können, wie häufig die Anzeige für das betreffende Keyword eingeblendet wurde, und wieviele Klicks es erhalten hat.
Weiterhin können Sie auch den Qualitätsfaktor oder den max. CPC erhöhen. Je höher der Qualitätsfaktor und max. CPC sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein weitgehend passendes Keyword erweitert wird.
Wie finde ich heraus, für welche Keyword-Variationen meine Anzeige gezeigt wurde?
Sie können jederzeit einen Bericht zur Suchanfragenleistung erstellen. Dieser Bericht zeigt Ihnen, für welche tatsächlichen Suchanfragen Ihre Anzeige eingeblendet wurde, und wieviele Klicks Sie erhalten haben.
Post von Alissa Decker - Inside AdWords Team
Freitag, 4. März 2011 | 14:27
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Haben Sie gerade erst mit der Werbung mit AdWords begonnen oder würden Sie Ihre Grundlagenkenntnisse darin gerne auffrischen? Dann ist diese Informationsreihe genau das Richtige für Sie! Im Rahmen der Reihe “Erste Schritte mit AdWords” werden wir die einzelnen Aspekte erläutern, die Sie als Neueinsteiger auf dem Gebiet der Werbung mit AdWords berücksichtigen müssen.
Heute beginnen wir mit den Keywords und der Verwaltung der Keywords in Ihrem Konto.
Keywords sind die Begriffe (Wörter oder Wortgruppen), die Internet-Nutzer auf der Google-Suchergebnisseite eingeben und damit im gleichen Moment die Schaltung Ihrer Anzeige neben oder über den Suchergebnissen auslösen. Es ist wichtig, dass Sie sich Gedanken darüber machen, welche Suchbegriffe potenzielle Kunden verwenden, wenn sie im Internet unterwegs sind. Diese Begriffe geben Ihnen Anregungen für Ihre eigene Auswahl an Keywords. Wenn Sie Ihrem Konto Keywords hinzugefügt haben, sollten Sie unbedingt einige Faustregeln beachten:
- Geben Sie sowohl die Singular- als auch die Pluralform als Keyword an, um alle Suchbegriffe abzudecken.
- Verwenden Sie Keywords, die im Anzeigentext verwendet werden und starken Bezug zur Anzeige, zum Produkt und zur Zielseite haben, die Sie bewerben. Damit steigern Sie in der Regel den Qualitätsfaktor. Bei einem höheren Qualitätsfaktor können Sie außerdem beim gleichen Budget mehr Werbung schalten.
- Sobald die Keywords die ersten Zugriffe (also Impressionen) erzielen, sollten Sie die Keywords pausieren, die mehr als 100 Impressionen und gleichzeitig eine Klickrate (Click-through-Rate - CTR) von weniger als einem Prozent haben. Anderenfalls kann der Qualitätsfaktor dieser Keywords beeinträchtigt werden.
- Verwenden Sie pro Keyword zwei bis drei Wörter, da ein Wort alleine oft zu allgemein und unspezifisch ist. Falls Sie beispielsweise englischsprachige Bücher anbieten, sollten Sie statt "Bücher" die Wortgruppe "englische Bücher" als Keyword verwenden. Das Keyword "Bücher" würde nämlich bei Suchbegriffen wie "japanische Bücher” oder "Bücher für Kinder" ausgelöst werden.
Welche Vorteile bietet diese Vorgehensweise?Spezifischere und relevantere Keywords erzielen zunächst einmal mehr Klicks. Denn die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass jemand Ihre Anzeige über englische Bücher interessant findet und darauf klickt, wenn er schon konkret nach einem speziellen Keyword, wie z.B. “englische Bücher” sucht. Hierdurch ist Ihr Marketing zielgerichteter und Sie bezahlen nur für Klicks von potenziellen Kunden, die Relevanz für Ihr Unternehmen haben. Desweiteren haben Sie mehr Kontrolle über Ihre Werbebotschaft. Vielleicht möchten Sie nicht, dass Ihre Anzeige bei “gebrauchte Bücher” geschaltet wird und geben deshalb “neue Bücher” als Keyword ein.
Weitere Informationen zum Erstellen einer effektiven Keyword-Liste erhalten Sie
hier. Außerdem erhalten Sie in dieser
kostenlosen Video-Anleitung der AdWords-Online-Seminarreihe weitere Anregungen zum Verbessern Ihrer Keyword-Liste. Hilfreiche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie zusätzlich im
Leitfaden Erste Schritte mit AdWords in der AdWords-Hilfe.
Wir hoffen, dass diese Tipps sich bei der Werbung mit AdWords für Sie als nützlich erweisen.
Wir werden diese Informationsreihe für Neueinsteiger in Kürze mit weiteren Posts fortsetzen.
Post von Kristin Sarstedt und Janett Wellner, Inside AdWords Team
Freitag, 7. August 2009 | 10:22
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Die heutige Zeit erfordert den Einsatz kostengünstiger Marketing-Tools, mit denen Sie zur richtigen Zeit die richtigen Kunden finden und schnell auf Trends und Änderungen des Konsumentenverhaltens reagieren können. Bei AdWords erhalten Sie volle Kontrolle und Flexibilität, nicht nur in Bezug auf Ihre Werbung, sondern auch hinsichtlich Ihrer Werbekosten.
Indem Sie Budgets und Gebote effektiv verwalten, können Sie den Umsatz steigern und die Kosten kontrollieren. Sie verbessern also Ihren Return on Investment (ROI). Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Artikelreihe, die Sie bei der Verbesserung Ihres ROI unterstützen soll.
Einige Tipps zur strategischen Verwaltung Ihres AdWords-Budgets:
1. Behalten Sie stets den über AdWords erzielten Umsatz und den Gewinn im Auge
Statistiken über Klicks und Impressionen sind nützlich, um die Anzahl der Anzeigenschaltungen zu bestimmen. Die Anzahl der durch AdWords zu Stande gekommenen Conversions ist jedoch von größerer Bedeutung. Eine Conversion ist die von Ihnen gewünschte Aktion eines Nutzers auf Ihrer Website, wie etwa der Kauf eines Produkts oder die Anforderung weiterer Informationen. Durch das Erfassen der Conversions können Sie die Anzahl der durch Ihre AdWords-Werbung zu Stande gekommenen Verkäufe sowie die erzielten Einnahmen ermitteln.
Mit den folgenden kostenlosen Tools ermitteln Sie, wie sich Ihre AdWords-Werbung auf Ihre Einnahmen auswirkt:
- Mit Conversion Tracking ermitteln Sie die Keywords und Anzeigen mit den meisten Conversions in Ihrem Konto.
- Mit Google Analytics bleiben Sie über den Traffic Ihrer Website und Ihre Online-Marketingaktivitäten auf dem Laufenden. Google Analytics kann auch in die Warenkorbfunktion Ihrer Website integriert werden. Aktivieren Sie hierzu E-Commerce-Tracking.
Wir empfehlen Ihnen das Erfassen der über AdWords erzielten Umsätze und Einnahmen, falls dies nicht bereits der Fall ist. Sie werden nicht nur die Leistung Ihrer AdWords-Werbung besser verstehen, sondern können auch auf Grundlage der erzielten Gewinne fundierte strategische Entscheidungen zu Ihrem Budget treffen.
2. Weisen Sie erfolgreichen Kampagnen ein Budget zuVerfolgen Sie den Wert Ihrer Kampagnen und erhöhen Sie das Budget der erfolgreichsten Kampagnen:
- Verteilen Sie Budgets um: Weisen Sie weniger erfolgreichen Kampagnen ein niedrigeres, erfolgreicheren Kampagnen ein höheres Budget zu.
- Wenn das Budget erfolgreicher Kampagnen mittags bereits aufgebraucht ist und Anzeigen nicht mehr geschaltet werden, erhöhen Sie das Budget dieser Kampagnen. Legen Sie anschließend Budgetobergrenzen für weniger erfolgreiche Kampagnen fest.
3. Schalten Sie Anzeigen zu den gewinnträchtigsten TageszeitenVerwenden Sie die
Berichtfunktionen von AdWords, um die für die jeweilige Kampagne gewinnträchtigsten Tage bzw. Tageszeiten zu bestimmen:
- Klicken Sie auf dem Tab "Berichterstellung" auf "Berichte".
- Klicken Sie auf "Neuen Bericht erstellen".
- Wählen Sie den Berichttyp "Kampagnenleistung", aktivieren Sie "Täglich" und wählen Sie den gewünschten Zeitraum.
- Klicken Sie im Abschnitt "Erweiterte Einstellungen" auf "Spalten hinzufügen oder entfernen" und wählen Sie die für Sie interessanten Leistungsdaten aus. Wählen Sie auch Conversion-Messdaten aus, falls Sie Conversion-Tracking aktiviert haben.
- Benennen und generieren Sie den Bericht.
Wiederholen Sie die Schritte und wählen Sie die Ansicht (Zeiteinheit) "Wochenstatistik" statt "Stündlich (unabhängig vom Datum)".
Sie sehen so, an welchen Tagen bzw. zu welchen Tageszeiten die besten Leistungen erzielt werden. Finden Sie die Zeiten mit den meisten Conversions.
Verwenden Sie anschließend die
Anzeigenplanung (auf der Registerkarte "Einstellungen"), um Anzeigen primär zu Zeiten zu schalten, zu denen die besten Leistungen bzw. die meisten Conversions erzielt wurden. So sparen Sie Werbekosten. Mit der Anzeigenplanung können Sie bestimmte Tageszeiten oder Wochentage angeben, an denen Ihre AdWords-Anzeigen geschaltet werden sollen. Sie können beispielsweise planen, dass Ihre Anzeigen nur an Wochentagen oder nur täglich zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr geschaltet werden. Mit der Anzeigenplanung kann eine Kampagne ganztägig, täglich oder auch nur fünfzehn Minuten pro Woche geschaltet werden.
Im
erweiterten Modus der Anzeigenplanung können Sie mithilfe eines Gebotsfaktors Ihr Gebot für eine AdWords-Kampagne innerhalb bestimmter Zeiträume erhöhen oder senken. Angenommen, Ihre Anzeigen erzielen zwischen 8 Uhr und 11 Uhr vormittags besonders gute Ergebnisse. In diesem Fall können Sie mehr für Impressionen oder Klicks in diesem Zeitraum bieten. So stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Budget auf den wertvollsten Traffic konzentrieren und den bestmöglichen Return on Investment (ROI) erzielen.
Im zweiten Teil dieser Serie befassen wir uns mit der effektiven Verwaltung von CPC-Geboten.
Post von Zoltan Stekkelpak und Dominik Osterholt – Inside AdWords-Team
Freitag, 19. Juni 2009 | 11:31
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Wir haben kürzlich die AdWords Richtlinien bezüglich der Verwendung mehrerer Anzeige-URLs in einer Anzeigengruppe geändert. Bitte lesen Sie diesen Artikel um festzustellen, ob Ihr AdWords-Konto von der Änderung betroffen ist.
Wir bemühen uns stetig, die Relevanz der Suchergebnisse und die Nutzererfahrung zu verbessern. Daher haben wir uns entschlossen, Anzeigengruppen mit Display-URLs aus verschiedenen Domains innerhalb derselben Anzeigengruppe in Zukunft nicht mehr zu gestatten. Diese Regelung gilt für alle AdWords-Kunden - unabhängig davon, ob zuvor Ausnahmen möglich waren oder ob die Anzeigengruppe genehmigt werden kann. Pausierte Anzeigen werden ebenfalls berücksichtigt.
Beispiel: Eine Anzeigengruppe mit den folgenden Anzeige-URLs genügt unserer neuen Richtlinie, da alle URLs die gleiche Domain "meineseite.de" enthalten:
www.meineseite.de
unterkategorie.meineseite.de
www.meineseite.de/unterkategorie
www.meineseite.de/index.html
Eine Anzeigengruppe, die die folgenden Anzeige-URLs enthält, genügt hingegen nicht unserer neuen Richtlinie, da die Domains nicht übereinstimmen und würde für "ungenaue Anzeige-URL" abgelehnt werden:
www.meineseite.de
meineseite.unterkategorie.de
Bitte nehmen Sie die nötigen Anpassungen an Ihren Anzeigen vor, damit Ihre Anzeigen der neuen Richtlinie genügen - insbesondere, wenn Sie Änderungen an Anzeigen vornehmen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeigen ohne Unterbrechung aufgrund von Ablehnungen Ihrer Anzeigen bezüglich dieser Richtlinie geschaltet werden können. Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass die Anzeige-URL mit der Ziel-URL (URL der Zielseite) übereinstimmen muss. Diese und andere Anforderungen der bisherigen Richtlinie zur Anzeige-URL hat sich nicht geändert. Wir haben diese Richtlinie ausführlich in unserer zweiteiligen Serie "AdWords-Richtlinie zur Anzeige- und Ziel-URL" erläutert.
Uns ist bewusst, dass es Fälle gibt, in denen die Verwendung mehrerer Domains in einer Anzeigengruppe sinnvoll ist. Trotzdem möchten wir Sie bitten, pro Domain eine eigene Anzeigengruppe zu erstellen. Dies ermöglicht nicht nur eine bessere Nutzererfahrung für Ihre potenziellen Kunden, sondern erleichtert auch die Übersicht und Kontrolle der verschiedenen Domains in Ihrem AdWords-Konto.
Post von Lissi Schmitt- Inside AdWords Team
Dienstag, 7. September 2010 | 17:37
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Weitgehend passende Keywords sind eines der interessantesten und zugleich umstrittensten Themen in AdWords. Heute möchte ich Ihnen die exakte Funktionsweise erläutern, damit Sie in Zukunft ganz bewusst von den Vorteilen profitieren können.
Wie funktionieren weitgehend passende Keywords?
Bei "Weitgehend passend" handelt es sich um eine allgemeine Bezeichnung für zwei mögliche Keyword-Optionen. In seiner klassischen Version wird durch die Suchanfrage "langstielige rote Blumen" eines Nutzers das Keyword "rote Blumen" ausgelöst. Der grundlegende Unterschied zwischen dieser Keyword-Option und einer passenden Wortgruppe ist die Wortreihenfolge – bei weitgehend passenden Keywords muss keine exakte Wortreihenfolge angegeben werden. Bei der passenden Wortgruppe ist dies dagegen von entscheidender Bedeutung.
Die andere Keyword-Option ist die so genannte Keyword-Erweiterung. Diese beruht hauptsächlich auf dem Suchverlauf von Google-Nutzern. Unser umfangreicher Bestand an Suchanfragedaten von Nutzern ermöglicht uns die Ermittlung statistischer Zusammenhänge zwischen verschiedenen Wörtern. Somit können wir annehmen, dass sie zum gleichen oder zu einem ähnlichen Semantikbereich gehören. Dank dieser Informationen können wir einen Teil eines Keywords durch ein Synonym oder durch eine verwandte Wortgruppe ersetzen. Dies ermöglicht die Schaltung des Keywords für eine größere Anzahl von Nutzersuchanfragen. Im Falle des weiter oben angegebenen Blumenbeispiels bedeutet dies Folgendes: Falls die Suchanfrage "rote Rosen" eines Nutzers bei Verwendung von "Weitgehend passend" eine auf "rote Blumen" ausgerichtete Anzeige auslöst, sprechen wir von einer Erweiterung ("Rosen" – "Blumen"). Für einen Werbetreibenden stellt dies in der Regel eine wertvolle Anzeigenimpression dar.
Vorteile weitgehend passender Keywords:
Für die Verwendung weitgehend passender Keywords spricht eine Vielzahl von Gründen. Zunächst einmal lässt sich mit diesen Keywords die charakteristische Sprache der Nutzer berücksichtigen. Damit sind nicht nur Rechtschreibfehler gemeint. (Wer kann schon fehlerfrei "Matthew McConaughey" buchstabieren?) Hierzu zählen auch "einfache" Wortgruppen von Nutzern ohne besonderes Fachwissen. Es empfiehlt sich immer, das eigene Unternehmen aus der Sicht der Nutzer zu betrachten. Als jemand, der sich beruflich mit einem bestimmten Bereich beschäftigt, sind Sie sicherlich bestens mit der spezifischen Fachsprache Ihrer Branche vertraut. Aber: Verwenden auch alle Ihre Kunden die gleichen Fachbegriffe? Ein Beispiel: Die meisten potenziellen Kunden eines Unternehmens für Unterhaltungselektronik suchen eher nach "Flachbildschirm" und nicht nach "LCD-Bildschirm" oder "LED-Bildschirm". Darüber hinaus sollten auch regionale Unterschiede (also Wortvarianten, die nur in bestimmten Dialekten Verwendung finden) nicht vergessen werden. Mit weitgehend passenden Keywords können Werbetreibende den Großteil dieser sprachlichen Ungenauigkeiten abdecken, die von den Nutzern der Suchmaschine verwendet werden.
Weitgehend passende Keywords erweisen sich auch bei der Erzielung von Conversions als hilfreich. Unseren Studien zufolge können weitgehend passende Keywords zwar einen niedrigeren CTR-Wert aufweisen (was jedoch nicht zwingend der Fall ist), erzielen aber die gleiche Conversion-Rate wie Keywords anderer Keyword-Optionen. Dieses Ergebnis ist durchaus nachvollziehbar: Kunden, die auf eine Anzeige klicken, müssen zunächst zu der Einschätzung gelangen, dass die Anzeige für ihre Suchanfrage geeignet ist.
Aufräumen mit Vorurteilen
Im Anschluss möchte ich einige Vorurteile gegenüber weitgehend passenden Keywords näher beleuchten und sie auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen.
Vorurteil 1: Weitgehend passende Keywords sind immer teurer.
Tatsache: Nicht unbedingt. Ein erfahrener Manager von SEM-Kampagnen könnte diesen Eindruck gewinnen, wenn er in der Vergangenheit gesammelte Leistungs- und Preisinformationen der gleichen Keywords in unterschiedlichen Keyword-Optionen vergleicht. Rein statistisch gesehen trifft diese Betrachtungsweise möglicherweise sogar zu. Dieser Punkt sollte jedoch trotzdem aus einem Blickwinkel betrachtet werden, bei dem auch die tatsächliche Funktionsweise des Systems berücksichtigt wird. Ein Beispiel hierfür wären besonders konkurrenzbetonte Keywords aus der Versicherungsbranche. Ein erfahrener Werbetreibender verwendet vermutlich die charakteristischsten Keywords der Branche in leistungsstarken Keyword-Optionen. Da viele Werbetreibende auf die gleiche Weise agieren und die gleiche Technik nutzen, hat dies einen Verdichtungseffekt sowie hohe CPCs für häufig verwendete Keywords zur Folge. Gleichzeitig fallen für etwas längere, spezifischere Wortgruppen, die von den Nutzern eingegeben werden, häufig deutlich niedrigere Kosten an, was sich in einem besseren Return on Investment niederschlägt. Einer der Vorteile der so genannten "kombinierten Keywords" besteht nämlich darin, dass das volle Kreativitätsspektrum der Nutzer unmöglich vorauszusehen ist.
Vorurteil 2: Weitgehend passende Keywords sind häufig nicht relevant.
Tatsache: Stimmt nicht. Der Mechanismus weitgehend passender Keywords ist nicht perfekt. Gelegentlich auftretenden irrelevanten Treffern sollte aber keine allzu große Bedeutung beigemessen werden. Richtig eingesetzt erweisen sich weitgehend passende Keywords üblicherweise als hilfreich. Außerdem wird von Google die Leistung aller Übereinstimmungen nachverfolgt. Stellt sich bei einer bestimmten Übereinstimmung heraus, dass sie die Nutzer nicht zum Klicken animiert, wird diese Übereinstimmung seltener verwendet. Somit dürften irrelevante Übereinstimmungen auf lange Sicht kein Problem darstellen. Es sei jedoch erwähnt, dass es selbst dem ausgefeiltesten System nicht möglich ist, Ihr Angebot bzw. Ihre Produktpalette vollständig nachzuvollziehen. Für unser Blumenbeispiel bedeutet das: Falls Sie Tulpen und Gerbera anbieten, aber keine Rosen, werden Sie mit der Erweiterung der Suchanfrage "rote Rosen" auf das Keyword "rote Blumen" keine zufrieden stellenden Ergebnisse erzielen. Beachten Sie, dass die Übereinstimmung an sich nicht irrelevant ist. Es handelt sich eigentlich um eine geeignete Übereinstimmung, die lediglich für ihre spezifische Produktpalette irrelevant ist. In diesem Beispiel empfiehlt es sich, "Rosen" als ausschließendes Keyword hinzuzufügen.
Vorurteil 3: Weitgehend passende Keywords werden nur von unerfahrenen Werbetreibenden verwendet.
Tatsache: Stimmt nicht. Die besten Branchenfachleute verwenden alle Arten von Keyword-Optionen und sind sich dabei stets der Vorteile und potenziellen Risiken bewusst. Im Anschluss erhalten Sie einige Tipps zur professionellen Nutzung weitgehend passender Keywords.
Stützen Sie sich auf Daten.
Die Verwaltung eines AdWords-Kontos sollte nach Möglichkeit nicht auf Annahmen basieren. Der Vorteil dieser Technologie liegt in der Tatsache, dass sich die Daten, die zum Treffen wichtiger Entscheidungen benötigt werden, auf recht einfache Weise erheben lassen. Verwenden Sie nach Möglichkeit Lösungen wie Conversion-Tracking oder Google Analytics und berechnen Sie den Return on Investment bestimmter Keywords. Dadurch erfahren Sie, welche Ergebnisse die Keywords als weitgehend passende Keywords erzielen.
Unterziehen Sie Ihre Suchbegriffe einer kritischen Prüfung.
Bei Verwendung weitgehend passender Keywords sollten Sie regelmäßig überprüfen, durch welche Suchanfragen Ihre Anzeigen ausgelöst wurden. Navigieren Sie hierzu zum Tab "Keywords" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Suchbegriffe anzeigen...". Falls Sie die Suchanfragen überprüfen möchten, von denen lediglich einige wenige ausgewählte Keywords ausgelöst wurden, wählen Sie im Dropdown-Menü die Option "Ausgewählt" aus. Wählen Sie andernfalls die Option "Alle" aus, da Sie so ein breiteres Spektrum betrachten können. Auf dieser Ebene können Keywords direkt hinzugefügt oder ausgeschlossen werden. Das spart Zeit.
Die Daten solcher Berichte ermöglichen eine umfassende Optimierung. Untersuchen Sie die Übereinstimmungsgenauigkeit, die Anzahl der Besuche, die durchschnittlichen Kosten dieser Suchanfragen sowie die Klick- und die Conversion-Raten. Irrelevante Übereinstimmungen müssen durch Erweitern der Liste mit ausschließenden Keywords beseitigt werden. Verfügen bestimmte relevante Suchanfragen dagegen über eine hohe Anzahl von Impressionen, empfiehlt es sich unter Umständen, diese als Keywords hinzuzufügen, was Ihnen eine bessere Kontrolle ermöglicht. Falls Sie auf eine Suchanfrage mit einem besonders vorteilhaften Return on Investment stoßen, sollten Sie diese nicht nur Ihrer Keyword-Liste hinzufügen, sondern auch deren CPC-Gebot erhöhen. Dadurch sorgen Sie dafür, dass Ihre Anzeige bei Eingabe dieser Suchanfrage an einer hohen Position geschaltet wird.
Gehen Sie methodisch vor.
Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Kontoverwaltung ist stets eine methodische, sorgfältige und datenbasierte Vorgehensweise. Weitgehend passende Keywords bilden hier keine Ausnahme. Sie sind hoch leistungsfähig, verlangen aber nach regelmäßiger und besonderer Aufmerksamkeit.
Post von Marcin Wyszyński und Janett Wellner, Inside AdWords Team
Mittwoch, 11. März 2009 | 15:57
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Werbenetzwerk
Wir bei Google glauben, dass Anzeigen eine wertvolle Informationsquelle sind: Nutzer erfahren über Werbung von Produkten und Dienstleistungen, die für sie von Interesse sind. Wenn wir Anzeigen relevanter machen und die Kommunikation zwischen Nutzern und Anbietern verbessern, schaffen wir einen Mehrwert für beide Seiten: Nutzer sehen relevantere Werbung, wodurch Werbekunden und Werbepartner im Content-Werbenetzwerk (Publisher) bessere Umsätze erzielen können.
Werbung ist das Lebensexilier der digitalen Wirtschaft: nur durch Werbung können wir viele Online-Inhalte und -Dienstleistungen wie beispielsweise Nachrichten, Suchmaschinen, E-Mails, Videos und soziale Netzwerke, kostenlos nutzen.
Aus diesem Grund hat Google kontinuierlich daran gearbeitet Technologien zu entwickeln, die sowohl die Werbung auf unseren eigenen Webseiten als auch die Anzeigen auf den Seiten unserer Partner so relevant wie möglich gestalten.
Derzeit schalten wir Anzeigen, die auf das Interesse des Nutzers zum Zeitpunkt der Suchanfrage zugeschnitten sind. Wenn ein Nutzer bei Google beispielsweise nach dem Begriff digitalkamera sucht, sieht er Anzeigen, die in Verbindung mit Digitalkameras stehen. Wenn er die Webseite einer unserer AdSense-Partner besucht, sieht er hingegen Anzeigen, die zum Thema der jeweiligen Seite passen. Liest der Nutzer also einen Artikel über Sport auf einer Nachrichtenseite, ist es möglich, dass wir ihm Anzeigen für Laufschuhe zeigen. Oder wir zeigen Werbung für Handwerkerdienste neben einem Video auf YouTube, bei dem es sich um eine Anleitung für eine Reparatur handelt. Es gibt allerdings auch Situationen, in denen uns ein Suchbegriff oder der Inhalt einer Webseite nicht genug Informationen geben, um relevante Anzeigen zu schalten.
Wir sind davon überzeugt, dass wir Online-Werbung noch relevanter gestalten können wenn wir zusätzliche Informationen über weitere Webseiten heranziehen, welche die Nutzer besuchen. Heute beginnen wir einen Beta-Test für "interessenbezogene Werbung" im Google Content-Werbenetzwerk und auf YouTube. Diese Anzeigen werden auf Interessenkategorien wie zum Beispiel Sport, Gärtnern, Autos, Haustiere etc. zugeschnitten, die wiederum durch das Besuchen von Webseiten erkannt und mit dem Browser des Nutzers verbunden wurden. Diese Kategorien nutzen wir dann, um Text- und Displayanzeigen anzubieten, die für den Nutzer interessant sind.
Wenn sich ein Nutzer für Abenteuer-Urlaub begeistert und viele Webseiten zu diesem Thema besucht, könnte Google z.B. gezielt Anzeigen zu Wanderungen in Patagonien oder Safaries in Afrika zeigen. Obwohl interessenbezogene Werbung aus den besuchten Webseiten auf ein Interesse an einem Abenteuer-Urlaub schließen kann, können Nutzer uns zusätzlich weitere Interessen mitteilen, oder aber Kategorien auswählen, zu denen sie keine gezielten Anzeigen sehen möchten.
Interessenbezogene Werbung hilft den Werbekunden außerdem dabei, Anzeigen an die Kunden zu richten, die mit ihrer Webseite schon mal interagiert haben. Wenn ein potentieller Kunde den Online-Shop eines Sportgeschäfts besucht, kann ihm möglicherweise später auf einer anderen Webseite ein Angebot für Laufschuhe im bald beginnenden Schlussverkauf des vorher besuchten Online-Sportgeschäfts gemacht werden.
Unsere Werbekunden und Publisher haben uns bereits länger um interessenbezogene Werbung gebeten. Werbekunden suchen eine effiziente Möglichkeit, die Nutzer, die an ihren Produkten und Dienstleistungen interessiert sind, gezielt zu erreichen. Und Publisher können mehr Umsatz generieren, wenn Sie die Werbekunden mit dem gewünschten Zielpublikum zusammenbringen.
Diese Art der maßgeschneiderten Werbung lässt jedoch Fragen nach der Entscheidungsfreiheit und der Verwendung der Daten aufkommen, die von der Online-Werbeindustrie beantwortet werden müssen. Viele Unternehmen bieten bereits interessenbezogene Werbung an und adressieren diese Fragen auf unterschiedlichste Weise.
Was uns betrifft, wir testen die interessenbezogene Werbung mit drei wichtigen Funktionen, die unseren Einsatz für Transparenz und Entscheidungsfreiheit des Nutzers verdeutlichen:
- Transparenz - Wir kennzeichnen Google-Anzeigen im Netzwerk unserer AdSense-Partner und auf YouTube bereits deutlich, und erklären den Nutzern, wie wir Anzeigen schalten und welche Daten wir dafür nutzen.
- Wahlmöglichkeiten- Wir haben ein Tool namens "Ads Preference Manager" entwickelt, welches den Nutzern ermöglicht, Interessenkategorien anzusehen, zu löschen oder hinzuzufügen, die mit ihrem Browser verbunden sind. Somit kann der Nutzer speziell auf ihn zugeschnittene Anzeigen erhalten.
- Kontrolle - Nutzer können jederzeit entscheiden, keine interessenbezogenen Anzeigen angezeigt zu bekommen, indem sie diese Funktion mit Hilfe des Ads Preference Managers deaktivieren.
Weitere Informationen darüber, was Google im Bereich des Datenschutzes tut, finden Sie in unserem Datenschutz-Center unter
http://www.google.de/intl/de/privacy.html.
Keyword-bezogene Werbung ist erfolgreich, weil sie Nutzern, Werbekunden und Publishern gleichermaßen Mehrwerte bietet. Wir glauben, dass interessenbezogene Werbung ebenfalls Vorteile für alle bietet: Nutzer bekommen relevantere Anzeigen, während Werbekunden und Publisher bessere Umsätze erzielen.
Post von Kathleen Kempe - Inside AdWords Team
Dienstag, 25. Juni 2013 | 12:24
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Das Ziel bei der Weiterentwicklung unserer Lösungen für Werbekunden ist es, die Nutzererfahrung für Konsumenten und Werbetreibende weiter zu verbessern.
Wir wissen, dass Werbetreibende nach immer neuen Möglichkeiten suchen, ihre Kunden mit ansprechenden Anzeigen zu erreichen, sie zur Interaktion zu bewegen und die Anzahl an Conversions zu steigern.
Deshalb starten wir heute mit der Einführung einer dynamischen Remarketing-Lösung für alle Kunden, die ein Google Merchant Center-Konto haben. Wir testen dieses Angebot derzeit auch im Reise- und Bildungssektor und werden die Verfügbarkeit im Laufe des Jahres auf weitere Branchen ausweiten.
Individuelle Anzeigen, um Kunden erneut anzusprechen
Mit dynamischem Remarketing lassen sich automatisch maßgeschneiderte Anzeigen erstellen, die es Ihnen ermöglichen, den Nutzern Ihrer Website diejenigen Artikel noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, die sie sich beim Besuch Ihrer Website angesehen haben. Zur Auswahl stehen zahlreiche Vorlagen, mit denen sich Anzeigen schnell erstellen und an die Designelemente Ihrer Marke anpassen lassen.
Werbetreibende sehen verbesserte Leistung im Vergleich zu klassischen Remarketing-Kampagnen:
Sierra Trading Post, ein amerikanischer Händler für Outdoor-Ausrüstung und -Bekleidung, erzielte eine 2x höhere Klickrate und eine 5x höhere Conversion Rate.
Als Europas erster “Heavy Metal Online Shop” erhöhte EMP Merchandising seine Conversion Rate um 230% und schaffte es dabei, die Kosten pro Conversion um 30% zu senken.
Dynamische Anzeigen steigern Relevanz und Ergebnis
Dynamisches Remarketing passt das Anzeigenlayout, die gezeigten Produkte und Angebote, sowie die Werbebotschaft an die Interessen Ihrer Kunden an, basierend darauf, was diese auf Ihrer Webseite angeschaut haben. Dabei profitieren Sie von:
Automatischer Optimierung des Anzeigenlayouts - für jede einzelne Impression wird das Layout mit den besten Leistungswerten ausgewählt
Effektiver Produktempfehlung - für jede Anzeige ermitteln wir die optimale Kombination aus Produkten, für die sich Ihr Kunde interessiert hat, und Ihren Bestseller-Produkten [mehr Informationen] (Englisch)
Real-Time Bidding Algorithmus - steigert die Leistung der Kampagne, indem für jede einzelne Impression das optimale Gebot ermittelt wird
Weitere Informationen zu den ersten Schritten mit dynamischem Remarketing finden Sie in diesem Hilfecenter-Artikel (Englisch).
Vereinfachungen für Werbekunden
Einer der vielen Vorteile von Remarketing mit Google ist ein effizientes Kampagnenmanagement. Im letzten Jahr haben wir ein Remarketing Tag für alle Seiten sowie Remarketing mit Google Analytics eingeführt. Beide Funktionen erleichtern Ihnen das Aufsetzen von Kampagnen. Das besagte Remarketing Tag können Sie auch verwenden, um Neukunden zu erreichen, die den Besuchern Ihrer Website ähnlich sind. Hierzu steht Ihnen die Similar-Audiences-Funktionalität zur Verfügung, die erst kürzlich für alle Kunden im AdWords-Interface eingeführt wurde.
Werbetreibende können mit Remarketing nicht nur die Rendite auf ihre Werbeausgaben verbessern. Remarketing bedeutet relevantere Anzeigen für Konsumenten und kann, wie Studien (Englisch) beweisen, auch für Publisher mehr Umsätze generieren. Durch Funktionen wie Anzeigeneinstellungen und dem [x]-Symbol zur Unterdrückung von Anzeigen bieten wir Konsumenten zudem mehr Kontrolle über ihr Werbeerlebnis.
Erstellt von Aitan Weinberg, Group Product Manager
Montag, 21. September 2009 | 18:42
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AdWords ist ein dynamisches System, in dem sich Nutzerverhalten und Mitbewerbersituation jederzeit ändern können. Entscheidend für Ihren Erfolg ist daher die ständige Überwachung Ihres Kontos. Im AdWords-Berichtcenter können Sie ohne viel Aufwand die unten beschriebenen Leistungsberichte erstellen, mit denen Sie Ihre AdWords-Kampagnen kontrollieren können. Komfortable Planungs- und E-Mail-Optionen zur regelmäßigen Berichterstellung machen Ihnen dies so einfach wie möglich.
Leistungsberichte
Setzen Sie Ihre AdWords-Kampagnen optimal ein? Zur Beantwortung dieser Frage empfehlen wir Ihnen zunächst unsere Leistungsberichte. Diese Berichte verschaffen Ihnen einen breiten Überblick über die Leistung Ihres AdWords-Kontos. Sie können zwischen drei Detailebenen wählen, der Konto-, der Kampagnen- und der Anzeigengruppen-Ebene. Diese Daten können Sie nicht nur im Berichtcenter, sondern auch auf dem Tab "Kampagnen" anzeigen, indem Sie die gewünschte Kampagne und Ebene auswählen. Leistungsberichte können für verschiedene Zwecke verwendet werden:
- Sie können die Kontoleistung erfassen und wichtige Messwerte wie die Klickrate (Click-through-Rate - CTR), den Cost-per-Click (CPC) und die Position überprüfen. Wenn Sie Abweichungen bei den Werten feststellen, können Sie die Ursachen untersuchen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Tipp: In der neuen AdWords-Benutzeroberfläche gibt es die Möglichkeit, für wichtige Messwerte benutzerdefinierte Benachrichtigungen einzurichten. Sie werden dann per E-Mail gewarnt, wenn ein Messwert über einen festgelegten Grenzwert steigt oder darunter sinkt. Die Benachrichtigungsfunktion lässt sich über das Auswahl-Menü "Weitere Aktionen" auf den Reitern "Kampagnen" und "Anzeigengruppen" aufrufen.
- Die Berichte zur Konto- und Kampagnenleistung enthalten optional weitere interessante Messwerte. Der Anteil an möglichen Impressionen gibt an, bei welchem Prozentanteil der relevanten Suchanfragen in der eingestellten Zielregion Ihre Anzeigen tatsächlich gezeigt wurden. Die Daten zu ungültigen Klicks geben Auskunft darüber, wie viele Klicks von unserem System als ungültig eingestuft und daher nicht bei Ihren AdWords-Kosten in Rechnung gestellt wurden.
Berichte zu Nutzerinformationen
Sind die Nutzergruppen, auf die Sie Ihre Marketing-Aktionen ausrichten, auch tatsächlich die, die Kunden werden? Wo leben sie? Welcher Altersgruppe und welchem Geschlecht gehören sie an? AdWords kann Ihnen aggregierte Erkenntnisse über Herkunft, die Altersgruppe und das Geschlecht der Nutzer verschaffen, die auf Ihre Anzeigen klicken. Informationen über Ihre potenziellen Kunden sind nicht nur hilfreich für die Optimierung Ihrer AdWords-Kampagnen, sondern liefern auch eine Datengrundlage für Ihre gesamte Marketing- und Vertriebsstrategie.
- Der Bericht "Geografische Leistung" zeigtder Grundlage von IP-Adressen, in welcher Region sich die Nutzer befinden, die nach Ihren Keywords suchen und auf Ihre Anzeigen klicken. Die Daten lassen sich bis hinunter auf Großräume und Städte aufschlüsseln, sofern diese Kategorien ausgewählt wurden (unter "3. Erweiterte Einstellungen" > "Spalten hinzufügen oder entfernen").
Dieser Bericht kann sehr hilfreich für die Feinabstimmung Ihrer Anzeigen sein. Anhand dieser Daten können Sie Ihre Werbung auf Gebiete fokussieren, in denen Ihre Anzeigen besonders gut angenommen werden, oder Gebiete ausschließen, die sich als weniger relevant erweisen. Möglicherweise wird auch außerhalb Ihrer bisherigen Zielregion ein signifikantes Interesse an Ihren Produkten und Dienstleistungen erkennbar, sodass Sie Ihr Geschäft auf dieses Gebiet ausweiten können.
Tipp: Wie alle AdWords-Messwerte gewinnen auch die geografischen Leistungsinformationen noch mehr an Nutzen, wenn sie mit Conversion-Tracking-Daten kombiniert werden.
- Der Bericht "Leistung nach demografischen Merkmalen" verdeutlicht die Korrelation zwischen Nutzerkategorien und Reaktion auf Ihre Anzeigen. Demografische Daten zu Alter und Geschlecht liegen allerdings nur für Impressionen und Klicks auf Websites in sozialen Netzwerken wie MySpace und Friendster vor, die Partner im Content-Werbenetzwerk sind. Daher ist dieser Bericht nur verfügbar, wenn Ihre Anzeigen auf solchen Websites im Content-Werbenetzwerk geschaltet werden. Er liefert jedoch wertvolle Erkenntnisse über die demografische Zusammensetzung Ihrer Kunden.
Tipp: In Kombination mit der Funktion "Gebote nach demografischen Kriterien" können Sie mithilfe dieser Berichte Ihre Gebote für besonders hochwertige demografische Segmente erhöhen. Ebenso können Sie demografische Gruppen ausschließen, die zwar hohe Zugriffszahlen aufweisen, aber nur geringe Wertschöpfung bieten.
Post von Lissi Schmitt - Inside AdWords Team