Erfolgreiche Nutzung der Click-to-Call Funktion - Teil 1

Dienstag, 14. September 2010 | 12:06

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Unser Gastpost heute wurde von Sabrina Zebisch, der Autorin des Buchs ‘Google AdWords - Punktgenau und zielgerichtet werben’, erstellt. Sie hat langjährige Erfahrung im Onlinemarketing und ist zertifiziert als Google AdWords Qualified Individual und Google Analytics Qualified Individual. Gegenwärtig leitet sie die Onlinemarketing-Abteilung der Convecto New Media GmbH in Frankfurt und betreut zahlreiche Kunden im privaten und öffentlichen Bereich. In ihrem Blog informiert sie über aktuelle Themen rund um das Thema Google AdWords.



Rufnummern im Anzeigentext zu integrieren ist so eine Sache. Einerseits kann man argumentieren, dass ein User, der am PC sitzt und direkt die eingeblendete Nummer anruft, eine Kostenersparnis darstellt, da er eben nicht auf die Anzeige klickt. Andererseits dürfte dieser Fall verschwindend gering sein und würde, sollte diese Option tatsächlich öfter gewählt werden, wiederum die Klickrate (CTR) nach unten ziehen und damit unter Umständen einen Anstieg des Preis-pro-Klick (CPCs) mit sich bringen.
Ein weiteres Problem ist, dass User, die direkt zum Telefon greifen, natürlich nicht gemessen werden können. Es bleibt offen, über welches Keyword sie kamen, welche Anzeige ihnen eingeblendet wurde etc.

Wann ist es sinnvoll, eine Telefonnummer mit in die Anzeige zu integrieren?
Wie die Gerätetypen, über die Nutzer auf das Internet zugreifen, so unterscheidet sich auch das Suchverhalten und die Erwartungen der Nutzer. Nutzer, die über einen PC auf das Netz zugreifen, haben in vielen Fällen mehr Zeit, geben die Suchanfrage überlegter ein und nehmen sich verhältnismäßig viel Zeit, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Das Suchverhalten von Nutzern, die von einem Mobiltelefon auf das Netz zugreifen unterscheidet sich insofern, dass die Suchanfrage in vielen dieser Fälle einen lokalen Bezug hat. Das heißt der Nutzer sucht von unterwegs aus nach etwas, das sich in seiner Nähe befindet. Aufgrund der Bedienbarkeit eines durchschnittlichen WAP-Mobiltelefons ist es für den User die bequemste Lösung, auf einen Anruflink zu klicken, anstatt sich zum Beispiel über eine Handy-Webseite zu einem Kontaktformular kämpfen zu müssen, welches er dann auf einem kleinen Bildschirm ausfüllen soll. Hier bietet sich also die perfekte Gelegenheit um Click-to-Call Anzeigen zu schalten. Auch bei Smartphones ist eine Click-to-Call Funktion eine Überlegung wert. Zwar ähnelt das Suchverhalten der Smartphone-Nutzer eher dem der PC Nutzer - da die Telefonnummer hier aber als Erweiterung integriert wird, kann der User frei entscheiden, ob er die Webseite aufruft oder Click-to-Call nutzt.

Einrichten einer erfolgreichen Click-to-Call Kampagne
Abhängig davon, ob der User zum Klick auf die Anzeige animiert werden soll oder ob der Anruf das Ziel ist, können sich gerade die Anzeigentexte voneinander unterscheiden und auch die Keywords müssen unter Umständen angepasst werden. Deshalb und aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse der User, sollten für verschiedene Gerätetypen auch getrennte Kampagnen angelegt werden. Entsprechend einfacher können Keywords und Anzeigentexte auf das eigentliche Ziel abgestimmt werden.
Um eine nur auf Mobilgeräte zugeschnittene Kampagne anzulegen, wählt man unter Kampagnentyp die Option Nur Mobilgeräte. Da die Kampagne aber auf Click-to-Call optimiert werden soll, sollte man unter dem Punkt Empfänger die Ausrichtung manuell eingeben, um das iPad auszuschließen. Der iPod Touch muss, auch wenn er die Click-to-Call Funktion nicht unterstützt, mit übernommen werden, da er zusammen mit dem iPhone gelistet ist.
Aktivieren Sie den Punkt Click-to-Call-Telefonnummer auf iPhones und anderen Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser anzeigen, um die Kampagne auf Click-to-Call auszurichten.

Gastpost von Sabrina Zebisch - Convecto New Media GmbH

Dies beendet den ersten Teil dieses Beitrags. Im Folgepost erklärt Sabrina Zebisch, wie Sie passende Keywords finden, den Anzeigentext entwerfen, und damit Ihre Kunden überzeugen können.