Neue Leistungsfunktionen im Google Display-Netzwerk

Mittwoch, 29. Juni 2011 | 12:11

Bereits heute können Sie dank innovativer Ausrichtungs-, Optimierungs- und Messfunktionen mit Ihren Kampagnen im Display-Netzwerk eine bessere Leistung erzielen. Wir investieren viel in diese Bereiche und freuen uns, Ihnen die Verfügbarkeit weiterer Tools bekannt zu geben, die die Messung, die Transparenz und den Gegenwert Ihrer Display-Kampagnen steigern.

Bessere Messung

1. Relative Klickrate: Das Nutzerverhalten auf Webseiten hängt stark von der Art der Seite ab. So interagieren Nutzer auf einer Seite mit Erfahrungsberichten zu Produkten möglicherweise anders mit Anzeigen als auf einem Blog. Die Klickrate (Click-through-Rate - CTR) gibt an, wie oft Nutzer auf Ihre Anzeigen klicken. Sie gibt jedoch keinen Aufschluss über die Leistung Ihrer Anzeigen im Vergleich zu anderen Anzeigen auf derselben Seite.

Damit Sie die Leistung Ihrer Kampagnen im Display-Netzwerk besser beurteilen können, zeigt die relative Klickrate die Leistung Ihrer Anzeigen im Vergleich zu anderen Anzeigen an, die auf denselben Positionen im Google Display-Netzwerk erscheinen. So können Sie die Leistung Ihrer Anzeigen im gesamten Display-Netzwerk vergleichen. Haben Ihre Display-Anzeigen etwa eine Klickrate von 0,04 Prozent, während andere Anzeigen auf denselben Positionen im Google Display-Netzwerk eine Klickrate von 0,02 Prozent aufweisen, beträgt Ihre relative Klickrate (0,04)/(0,02) = 2x.

Der Screenshot unten zeigt, wie die relative Klickrate in AdWords angezeigt wird:


(Klicken Sie auf die Abbildung um diese vergrößert anzuzeigen)

Warum ist die relative Klickrate wichtig?

Eine Klickrate von 0,04 Prozent kann auf den ersten Blick ein niedriger Wert sein. Da die relative Klickrate jedoch doppelt so hoch ist wie bei konkurrierenden Anzeigen, wissen Sie, dass Ihre Anzeigen im Hinblick auf die Klickrate eine bessere Leistung erzielen als andere Anzeigen auf derselben Seite. Ihre Anzeigen sind also gut auf die Websites abgestimmt, auf denen sie erscheinen, und Ihre Zielgruppe spricht auf Ihre Werbebotschaft an.

Sollte für Ihre relative Klickrate hingegen der Wert "0,5x" angezeigt werden, beträgt die Klickrate Ihrer Anzeigen nur die Hälfte der durchschnittlichen Klickrate. Das bedeutet, dass Ihre Anzeigen möglicherweise die gewünschten Nutzer nicht so gut ansprechen und dass Sie die Leistung eventuell durch Optimieren Ihrer Anzeigentexte steigern können.

Sie können die relative Klickrate anzeigen, indem Sie in Ihrem AdWords-Konto den Tab "Anzeigengruppen" aufrufen, im Dropdown-Menü "Spalten" auf "Spalten anpassen" klicken und die Option "Relative Klickrate" auswählen. Die relative Klickrate wird auf Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene angezeigt.

2. Anteil an möglichen Impressionen: Beim Auktionsmodell bieten mehrere Inserenten auf dieselben Positionen auf einer Webseite. Damit Sie Ihre Online-Präsenz besser messen können, stellen wir den Messwert Anteil an möglichen Impressionen zur Verfügung. Dieser gibt den Prozentsatz an Anzeigenschaltungen im Verhältnis zur Gesamtanzahl der verfügbaren Impressionen an, für die eine Schaltung Ihrer Anzeigen im Google Display-Netzwerk möglich gewesen wäre. Anders ausgedrückt: Der Anteil an möglichen Impressionen gibt Ihren Share of Voice online wieder.

Auf Grundlage der Daten zum Anteil an möglichen Impressionen können Sie Ihren Share of Voice steigern, indem Sie Ihr Budget anpassen oder Ihren Anzeigenrang verbessern. Der Messwert Anteil entgang. Impr. (Budget) gibt Aufschluss darüber, wie viele Impressionen Ihnen aufgrund Ihres Budgets entgehen. Anteil entgang. Impr. (Rang) gibt hingegen an, wie viele Impressionen Ihnen aufgrund des Anzeigenrangs entgehen.

So können Sie etwa erkennen, dass Ihnen ein Anteil von 25 Prozent an den möglichen Impressionen aufgrund von Budgeteinschränkungen entgeht und dass Sie das Tagesbudget der entsprechenden Kampagne erhöhen müssen, um mehr Impressionen zu erzielen. Sollten Sie hingegen sehen, dass Sie einen Anteil von 35 Prozent an den möglichen Impressionen aufgrund des Anzeigenrangs nicht erhalten, sollten Sie die Gebote erhöhen oder Ihre Anzeigen verbessern.

Mehr Transparenz

Ihre Anzeigen erscheinen auf Millionen von Websites im Google Display-Netzwerk, sodass es schwer ist, den Überblick über die Schaltung und Nichtschaltung Ihrer Anzeigen auf bestimmten Positionen zu behalten. Mit dem Anzeigendiagnose-Tool für contentbezogene Anzeigen erfahren Sie, warum Ihre Anzeigen nicht im Display-Netzwerk erscheinen. So können Sie etwa erkennen, dass Anzeigen in Ihren placementbezogenen Anzeigengruppen nicht geschaltet werden, weil die Auktion nicht gewonnen wurde:


Außerdem erkennen Sie, wann Ihre Anzeige geschaltet wird, und es wird angegeben, auf welchen Placements sie erscheint:


Das Anzeigendiagnose-Tool für contentbezogene Anzeigen wird Mitte Juni für eine kleine Zahl von Inserenten verfügbar sein und Anfang Juli für alle Inserenten veröffentlicht.

Besserer Gegenwert für Ihre Ausgaben für Display-Werbung

Nutzer müssen häufig scrollen, um Ihre Anzeigen auf einer Webseite zu sehen. Scrollt ein Nutzer nicht weit genug, um Ihre Anzeige zu sehen, wirken sich diese nicht gesehenen Impressionen negativ auf die Wirksamkeit Ihrer Werbung aus und Ihre Ausgaben werden vergeudet. Die neue Funktion Filter für nicht angezeigte Impressionen stellt sicher, dass Inserenten mit CPM-Preismodell nicht für Impressionen zahlen müssen, bei denen die Chance, dass Nutzer die Anzeigen sehen, gering ist.

In diesem Beispiel besucht ein Nutzer eine Publisher-Website, auf der Ihre Anzeige "below the fold" erscheint, sodass sie nur mit Scrollen sichtbar ist:


Ihnen werden nur dann Kosten in Rechnung gestellt, wenn wir prognostizieren, dass die Nutzer tatsächlich scrollen und dadurch Ihre Anzeige sehen werden:


Diese Funktion wird automatisch aktiviert und erfordert keine Steuerelemente oder Einrichtung.

Zusammenfassung

Diese vier Tools und Funktionen - die relative Klickrate, der Anteil an möglichen Impressionen, das Anzeigendiagnose-Tool für contentbezogene Anzeigen und der Filter für nicht angezeigte Impressionen - sind in allen AdWords-Sprachen verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie in der AdWords-Hilfe.

Post von Janett Wellner, Inside AdWords Team