So machen Sie Ihre Website erfolgreich – Teil 2: Optimierung des Kaufvorgangs

Montag, 8. Februar 2010 | 16:45

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Im ersten Post dieser Serie haben wir erläutert, wie Sie die Absprungrate Ihrer Website minimieren und die Navigation nutzerfreundlicher gestalten. Heute erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Produkte potenziellen Käufern präsentieren und wie Sie Ihren Kaufvorgang effizienter gestalten können.

Die Präsentation Ihrer Produkte und der Aufbau des Kaufvorgangs bestimmen maßgeblich, wie viele Online-Verkäufe Sie generieren, nachdem potenzielle Kunden Ihre Website gefunden haben. Beachten Sie die folgenden Tipps zur Gestaltung Ihrer Produktseiten und zum Aufbau des Kaufvorgangs:

Produktkategorien

Gestalten Sie die Navigation so einfach wie möglich und machen Sie es den Nutzern leicht, die Produktkategorien zu betrachten und zwischen den verschiedenen Bereichen hin- und herzuwechseln.

  • Heben Sie Produktgruppen deutlich hervor. Stellen Sie sicher, dass die Kategorienbereiche einfach gefunden werden können, indem Sie Links in einer festen Menüleiste platzieren, die auf allen Seiten angezeigt wird. Auf diese Weise finden die Nutzer immer zu einem bestimmten Produkttyp zurück.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit unnötige Informationen. Sie möchten Ihren Kunden die Produkte, nach denen sie suchen, so schnell und deutlich wie möglich anbieten. Unterstützen Sie dies durch eine geeignete Auswahl von Schriftart, Bildgrößen und Hintergrundfarben. Das Google Website-Optimierungstool kann Sie bei der Auswahl der erfolgreichsten Variante unterstützen.

Produktseiten
  • Produktlayout: Verwenden Sie nur qualitativ hochwertige Bilder, die dem Kunden alle relevanten Produktdetails zeigen. Stellen Sie Zoomoptionen bereit, sodass das Produkt so lebensnah wie möglich betrachtet werden kann. Kombinieren Sie diese mit wichtigen Produkteigenschaften und Antworten auf häufige Kundenfragen.
  • Vergleiche und Tests: Potenzielle Käufer möchten naturgemäß Produkte miteinander vergleichen. Produkttests und Kundenbewertungen sind daher als Verkaufsargumente sehr nützlich.
  • Call-to-Action: Zeigen Sie dem Kunden, welchen Schritt er als nächstes ausführen soll. Platzieren Sie eine Schaltfläche mit einer deutlichen Handlungsaufforderung auf der Seite mit den Produktdetails, sodass der Kunde genau weiß, wie er fortfahren muss.
Fallstudie: Meindruckportal reduzierte die Absprungrate auf der Startseite um 17 Prozent durch Verbessern von Produkt-Images.

Kaufvorgang

Machen Sie es den Kunden so einfach wie möglich, Ihr Produkt zu kaufen, indem Sie den Kaufvorgang so übersichtlich und kurz wie möglich gestalten. Weitere Tipps:
  • Zeigen Sie im oberen Bereich aller Seiten des Vorgangs eine Statusleiste an, anhand derer die Nutzer erkennen können, wie viele Schritte sie bis zum Kauf noch ausführen müssen.
  • Bestärkung: Stellen Sie auf der ersten Seite des Kaufvorgangs Informationen zu Rücksendungen, zum Endpreis und zum Versand bereit. So gewinnen die Nutzer Vertrauen in Ihr Unternehmen und brechen den Kaufvorgang weniger häufig ab. In diesem Zusammenhang eignen sich auch Zertifizierungen für geprüfte Online-Shops.
  • Gewährleisten Sie, dass Ihre Seiten sicher sind. Verschlüsseln Sie den Kaufvorgang mittels sicherer Übertragungsprotokolle wie HTTPS und Sicherheitszertifikaten wie SSL/TLS.
  • Vermeiden Sie eine verpflichtende Registrierung, wie in unserem vorigen Post erläutert.
  • Vermeiden Sie die Abfrage irrelevanter Details. Müssen Sie wirklich wissen, in welchem Beruf ein Kunde arbeitet?
  • Vermeiden Sie Ablenkungen. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um Werbung für andere Produkte zu machen. Sie sollten sich darauf konzentrieren, den Kaufvorgang des Nutzers abzuschließen.
Fallstudie: Ein benutzerfreundliches Bestellformular auf Blume2000.de senkte die Absprungrate um 9 Prozent bei gleichzeitigem Anstieg der Conversion Rate um 7 Prozent.

Nächste Woche an dieser Stelle: Erfassen der Leistung und Testen von Designelementen auf Ihrer Website mithilfe von kostenlosen AdWords-Tools. Zusätzliche Informationen erhalten Sie in unserer Broschüre "Machen Sie Ihre Website erfolgreich" im Google Conversion-Infocenter.

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Wir räumen auf mit AdWords-Mythen, Teil 3

Freitag, 5. Februar 2010 | 17:39

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mythen In den beiden Posts des letzten Jahres haben wir bereits 10 populäre AdWords-Mythen aufgeklärt und beschrieben, was wirklich Fakt ist (Teil 1 & Teil 2).

Aufgrund der positiven Resonanz hatten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, dazu aufgefordert, uns weitere Mythen zu übermitteln. Heute möchten wir also auch mit diesen aufräumen.


Mythos Nr. 11: Wenn man das CPC-Gebot nur hoch genug ansetzt, ist Platz 1 garantiert.
– Herr Dorst, Leipzig

Fakt ist: Ein hohes maximales CPC-Gebot ist keine Garantie dafür, dass Ihre Anzeige an erster Stelle geschaltet wird. Es gibt noch weitere Kriterien, die sehr wichtig sind, damit Ihre Anzeige eine gute Positionierung erreichen kann. Diese Kriterien werden durch den Qualitätsfaktor zum Ausdruck gebracht. Hauptbestandteile dessen sind die Keyword-Relevanz, die Qualität der Zielseite und die Ladezeit der Zielseite. Ist der Qualitätsfaktor niedrig, dann ist es auch trotz eines hohen CPC Gebots schwierig, an Platz 1 angezeigt zu werden.


Mythos Nr. 12: Durch die Optimierung eines Keywords kann dessen Qualitätsfaktor immer gesteigert werden. – Herr Lehmann, Leipzig

Fakt ist:
Dies trifft nicht unbedingt zu, denn allein das Keyword zu optimieren ist nicht immer genug. Auch die Ladezeit und Qualität der Zielseite spielen eine Rolle, wie in der Auflösung des vorherigen Mythos beschrieben. Lädt die Zielseite zu langsam, muss in der Regel zunächst die Ladezeit verbessert werden, bevor das Keyword einen besseren Qualitätsfaktor erreichen kann. Ähnlich verhält es sich normalerweise auch mit der Qualität der Zielseite. Ist diese schlecht, muss hieran gearbeitet werden, bevor Sie sich der Optimierung des Keywords widmen können.

keyword


Mythos Nr. 13: Das Keyword-Tool hat mir Keywords vorgeschlagen.
– Frau Sedlicek, Wien

Fakt ist:
Das Keyword-Tool spricht keine Empfehlungen aus und macht auch keine Vorschläge im Sinne eines Ratschlags. Das Keyword-Tool analysiert lediglich, welche Suchanfragen mit dem eingegebenen Keyword in Verbindung stehen. Dies basiert auf historischen Suchanfragen.
Wenn Sie die Ergebnisse des Keyword-Tools nicht einfach blind übernehmen, sondern hinsichtlich Ihrer Werbeziele bewerten, dann ist es sehr gut dazu geeignet, um neue, sinnvolle Keywords zu finden. Zum Beispiel Keywords, die Sie noch nicht nutzen, die aber durchaus gewinnbringend sein könnten; oder Keywords, die Sie ausschließen könnten, um Ihre Klickrate zu verbessern.

Beispiel: Sie verkaufen Kücheneinrichtungen. Das Keyword-Tool gibt folgende Keywords an:

kuecheneinrichtungen

Die grün markierten Keywords könnten Ihre Keywordliste sinnvoll ergänzen. Die rot markierten Keywords hingegen sind für Ihr Angebot irrelevant und können ausgeschlossen werden, denn Sie bieten ausschließlich Kücheneinrichtungen an, und keine Sessel, Badmöbel, Wohnzimmereinrichtung, etc. Das Keyword küche einrichten tipps schließen Sie aus, da Sie potenzielle Käufer auf Ihre Seite bringen möchten, und nicht Nutzer, die nach Informationen und Ratschlägen suchen.


Mythos Nr. 14: Wenn ich selbst auf Google nach meiner Anzeige suche und diese an einer niedrigen Position angezeigt wird, dann sehen meine Kunden die Anzeige ebenfalls an einer niedrigen Position.
– Herr Franke, Köln

Fakt ist:
Eventuell sehen Sie Ihre eigenen Anzeigen nicht mehr an einer guten Position bzw. gar nicht mehr, wenn Sie nach Ihren eigenen Keywords suchen, da Sie natürlich nie auf Ihre Anzeigen klicken, damit Sie nicht zahlen müssen. Unser System folgert aus dieser Verhaltensweise, dass die Anzeigen für Sie nicht relevant sind und zeigt diese folglich nicht mehr oder nur noch an niedrigen Positionen an, wenn Sie von Ihrem Computer aus danach suchen.
Wenn Sie wissen möchten, auf welcher Position Ihre Anzeige momentan auf der Google Suche angezeigt wird, dann empfehlen wir die Nutzung des kostenlosen Anzeigenvorschau-Tools unter www.google.de/adpreview. Dieses Tool hat einen bedeutenden Vorteil: Es fällt keine Impression für Ihre Anzeige an und somit schützen Sie Ihre Klickrate. Suchen Sie nämlich häufig nach Ihren eigenen Anzeigen und klicken Sie nicht darauf, beeinflusst dies die Klickrate negativ und kann den Qualitätsfaktor senken.

adpreview


Mythos Nr. 15: Wenn Sie eine Kampagne auf Länder in anderen Zeitzonen als Ihre eigene ausrichten und die Anzeigenplanung nutzen, dann entsprechen die ausgewählten Zeiträume der lokalen Zeit des Ziellandes.
– Frau Bächli, Zürich

Fakt ist:
Die Anzeigenplanung für Ihre AdWords-Kampagnen basiert auf der Zeitzone, die Sie für Ihr Konto festgelegt haben (Mein Konto > Kontoeinstellungen > Zeitzone). Ihre Anzeige erscheint während der in Ihrem Konto aufgeführten Zeiten – nicht in der Zeitzone Ihrer Zielregionen.

Beispiel: Sie möchten Ihre Anzeigen in Kalifornien zwischen 12 Uhr mittags und 15 Uhr nachmittags schalten und Ihr AdWords-Konto nutzt die deutsche Zeitzone.
In der Anzeigenplanung müssen Sie dann den Zeitraum zwischen 21 Uhr und Mitternacht auswählen, da die Zeitzone Kaliforniens der deutschen Zeitzone minus 9 Stunden entspricht.

Die beiden vorangegangenen Posts finden Sie hier: AdWords-MythenTeil 1 & AdWords-Mythen Teil 2

Post von Tobias Marmann - Inside AdWords-Team

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Aktuelle Diskussionen im AdWords Hilfeforum

Donnerstag, 4. Februar 2010 | 17:14

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ccrrf6z4_360f94k2kcr_b In unserem Hilfeforum können AdWords-Nutzer Erfahrungen austauschen und Rat einholen. Hier finden Sie außerdem aktuelle Diskussionen, Tipps und Tricks rund um AdWords. Wir würden uns freuen, wenn Sie einmal im Forum vorbeischauen, und möchten uns bei admigo, Bfri, Thorsten von rankingCHECK und allen anderen Beitragenden für ihre kompetente Unterstützung von A wie Anzeigenplanung bis Z wie Zugriffsrechte bedanken. Für Forums-Neulinge empfehlen wir zur Orientierung diesen Video-Rundgang (4:33 min). Die am häufigsten abgerufenen Diskussionen des vergangenen Monats möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen:

Anzeige wird nur im Internet Explorer geschaltet?
Frage: Unsere Anzeige wird nur im Internet Explorer geschaltet und mit dem Firefox nicht, woran liegt das?
Antwort von Bfri: Ich habe eben einmal das Keyword [flyer] mit dem Tool für die Anzeigenvorschau aus Deutschland überprüft (im Firefox). Für die Zielsprache Deutsch und die Zielregion wird Deine Anzeige angezeigt. Ich kann soweit also aus der Ferne keine Probleme feststellen. Probiere bitte Deine Anzeigen mit dem Tool für die Anzeigenvorschau zu checken.

Muss eine Anzeige-URL tatsächlich existieren?
Frage: Die Länge der Anzeige-URL ist ja auf 35 Zeichen beschränkt. Welche Folgen hat die Angabe einer URL, die nicht wirklich existiert? Beispiel: Anzeige-URL: www.Domain/Apfel.html – Ist so etwas erlaubt, auch wenn die Seite gar nicht vorhanden ist?
Antwort von admigo: Dein Beispiel sollte keine Probleme bereiten, wenn Du noch ".de" ergänzt. Also www.Domain.de/Apfel.html. Die Domain muss mit der Ziel-URL identisch sein, aber die Anzeige-URL mit Pfad muss nicht existieren.

Wie kann ich vor Start der Kampagne die erforderlichen CPC für Keywords für die erste Seite herausfinden?
Frage:
Ich möchte demnächst eine neue Kampagne starten. Wie kann ich im Vorfeld schon herausfinden, was ich für bestimmte Keywords an CPC bieten muss, damit meine Anzeigen auf der ersten Suchergebnisseite erscheinen?
Antwort von admigo: Das kannst du im Keyword-Tool. Du musst noch die Spalten "Geschätzte Anzeigenposition" und "Schätzung zum durchschn. CPC" einblenden. Ich würde auch einen CPC vorgeben, um dann die Anzeigenposition zu erhalten. Wichtig ist auch, den korrekten Übereinstimmungstyp auszuwählen.

Meine Anzeige erscheint so, wie von mir gestaltet. Nur als letzte Zeile, auf die ich keinen Zugriff habe, erscheint noch eine alte Straßenbezeichnung
Frage: Es erscheint als letzte Zeile, auf die ich keinen Zugriff habe, eine alte Straßenbezeichnung, wie kriege ich die weg?
Antwort von rankingCHECK: Wenn du regionale Anzeigen schaltest, ist das ein Feature. Möglichkeit 1:
Du korrigierst die Adresse im lokalen Branchcenter, denn dorther stammt die Adresse.
Möglichkeit 2: Du "überschreibst" den Eintrag direkt in AdWords, unter der Registerkarte "Kampagnen" > Einstellungen > Standorte, Sprachen und Demografien > Relevante Adressen mit Ihren Anzeigen darstellen (erweitert) > Andere Nutzer: Manuell eingegebene Adressen verwenden > Adresse hinzufügen.

Die häufigsten Fragen aus dem Webinar "Einführung in die Optimierung"
Frage u. a.: Kann ich irgendwo sehen, wie hoch die Klickrate für ein bestimmtes Keyword ist?
Antwort von Google-Mitarbeitern: Sie können den Qualitätsfaktor für Ihre Keywords im AdWords-Konto anzeigen lassen, indem Sie mit dem Mauszeiger auf die kleine Sprechblase neben Ihrem Keyword fahren. Die Klickrate finden Sie auf der Registerkarte "Keywords"  neben den Keywords. Dies wird als CTR im Konto angezeigt.

Post von Agata Krzysztofik und Dominik Osterholt – Inside AdWords-Team

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Willkommen bei unserer Serie “Möglichkeiten der mobilen Anzeigenschaltung”

Mittwoch, 3. Februar 2010 | 11:08

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Handy-Werbung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Verlauf des vergangenen Jahres haben immer mehr Nutzer ihre Mobilgeräte für den Zugriff auf das Internet genutzt. Sie suchen online, bewegen sich auf Websites im Content-Werbenetzwerk, sehen sich Videos an und interagieren mit mobilen Anwendungen. Analysten erwarten, dass die Internet-Nutzung auf Mobilgeräten in Zukunft weiterhin deutlich schneller zunimmt, als dies bei Desktop-Computern der Fall war.


Außerdem haben wir einen innovativen Ansatz zum Erwerb von Mobiltelefonen entwickelt (nur in ausgewählten Ländern verfügbar). Das Nexus One bringt mobile Technologien, Anwendungen und das Internet zusammen. Es ist ein tolles Beispiel dafür, wie Nutzer unabhängig von ihrem Standort jederzeit auf die gewünschten Informationen zugreifen können – und das mit einem Gerät, das in fast jede Hosentasche passt.

In den nächsten Monaten werden wir regelmäßig Posts zum Thema Handy-Werbung veröffentlichen. Diese Serie wird Ihnen Einblicke, neue Funktionen, bewährte Vorgehensweisen und Tipps zur Optimierung Ihrer Handy-Kampagnen vermitteln.

Wir hoffen, dass Ihnen die Serie "Nutzen Sie die Möglichkeiten der Handy-Werbung!" nützliche Informationen bietet, sodass Sie bei Ihren Überlegungen, wie Handy-Werbung in Ihre Pläne und Budgets integriert werden kann, immer informiert und inspiriert sind.

Post von Mike Schipper und Dominik Osterholt – Inside AdWords-Team

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So machen Sie Ihre Website erfolgreich – Teil 1: Zielseitenoptimierung und Navigation

Montag, 1. Februar 2010 | 18:04

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Willkommen bei unserer Serie zum Thema Web-Design. In den nächsten Posts dieser Reihe werden wir einige Konzepte des Web-Designs erläutern, sodass Sie Ihren E-Commerce-Erfolg steigern und Ihre AdWords-Kampagnen optimal nutzen können.

Heute: Bewährte Vorgehensweisen für Web-Design und die Optimierung Ihrer Zielseiten
Teil 2: Produktkategorien und die Optimierung des Kaufvorgangs
Teil 3: Tipps und Tools zum Erfassen der Leistung Ihrer Website
Teil 4: Kulturelle Aspekte bei der Gestaltung von Websites in zusätzlichen Sprachen

suedfrankreich Der wichtigste Grundgedanke bei der Online-Werbung für Ihr Unternehmen ist, Ihre Website wie ein Ladengeschäft zu betrachten. Was erwarten Sie, wenn Sie ein Geschäft betreten? Zunächst einmal möchten Nutzer die Produkte einfach finden, daher spielt die Anordnung eine wichtige Rolle. Außerdem müssen die Preise und Angebote klar erkennbar sein. Zudem erwarten die Kunden eine gute Beratung und Informationen zu den einzelnen Produkten.

In der realen Welt laufen die Kunden bei der Suche nach Produkten im Geschäft herum und nehmen Beratung durch Verkaufspersonal in Anspruch. Beim Online-Handel ist es jedoch schwieriger, die Käufer länger auf der Website zu halten. Wussten Sie beispielsweise, dass Besucher sich innerhalb von acht Sekunden entscheiden, ob sie auf einer Zielseite bleiben? Einige häufige Fehler können dazu führen, dass Ihre Besucher nicht lang auf Ihrer Zielseite bleiben. Vermeiden Sie daher:

  1. Pop-ups: Es ist sehr wichtig, dass der Besucher ungestörte Sicht auf Ihre Seite hat, sodass er frei entscheiden kann, welche weiteren Seiten er als nächstes aufruft.
  2. Lange Seitenladezeiten: Online-Einkäufer sind naturgemäß ungeduldig. Stellen Sie daher sicher, dass der Einkauf so einfach und schnell wie möglich ist.
  3. Registrierung: Für Nutzer ist eine verpflichtende Registrierung oder Konto-Erstellung, um einen Kauf zu tätigen, abschreckend. Sollte eine Besucherregistrierung unumgänglich sein, erklären Sie die Vorteile und gestalten Sie den Vorgang so einfach wie möglich. Eine gute Alternative ist es, den Nutzern nach erfolgtem Einkauf die Möglichkeit zur Registrierung zu bieten, wofür sie im Gegenzug Services wie Merklisten oder Rabatte erhalten.

Fallstudie: Sehen Sie hier, wie die Vereinfachung des Bestellvorgangs bei besonderes-rund-ums-haus.de zu einer Reduzierung der Abbruchrate im Warenkorb um 20% führte.

Sehen wir uns nun drei sehr wichtige Bereiche der Leistung Ihrer Website an:

Design der Startseite

  • Positionieren Sie alle wichtigen Informationen wie Produktkategorien und Sonderangebote im oberen Seitenbereich – so, dass sie ohne scrollen sichtbar sind.
  • Berücksichtigen Sie das F-Muster: 2006 führte die Nielsen Norman Group eine Blickbewegungsstudie durch, die ergab, dass Nutzer Websites in einem F-Muster betrachten. Das heißt, sie konzentrieren sich auf den linken Seitenbereich und dann auf zwei horizontale Streifen, wobei der obere länger als der untere ist.
  • Gestalten Sie die Website übersichtlich: Ihre Website sollte visuell und inhaltlich einfach zu erfassen sein und die Seitenbereiche (etwa Produktkategorien, Versandangaben oder Kontaktinformationen) sollten leicht auffindbar sein.
  • Verwenden Sie auf Ihrer Startseite ansprechende Handlungsaufforderungen (z. B. "Kostenloser Versand für alle Bestellungen über 15€") oder binden Sie saisonale Angebote ein, wie z. B. den Valentinstag oder Ostern.

Fallstudie: Sehen Sie hier, wie sich die Conversion-Rate von ReifenDirekt.at dank verbesserter Nutzerfreundlichkeit der Website um 17% erhöhte.

Ziel- oder Produktseiten


Verwenden Sie die richtige Zielseite. Ein Einkauf ist längst nicht abgeschlossen, wenn ein Besucher nach dem Klick auf Ihre AdWords-Anzeige auf Ihre Website kommt. Sie müssen sicherstellen, dass Sie ihn auf die richtige Seite leiten, damit er den Kauf problemlos tätigen kann:

  • Produktspezifische Keywords und Anzeigen sollten auf produktspezifische Seiten verweisen. Die Produktseiten sollten außerdem nie mehr als zwei Klicks von einer Kaufseite entfernt sein.
  • Versuchen Sie, den Titel Ihrer Anzeige auch auf der Zielseite widerzuspiegeln.
  • Ihre Zielseite sollte alle im Anzeigentext aufgeführten Verkaufsargumente (Preise, Angebote oder Versandoptionen) enthalten.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Fachausdrücke und stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden alle Begriffe auf Ihrer Website verstehen, selbst wenn das Produkt sehr spezialisiert ist.

Fallstudie: Sehen Sie hier, wie eine neue Landing Page die Absprungrate für Finnair um 14% reduzierte.

Navigation

  • Stellen Sie sicher, dass im oberen Seitenbereich eine Verlaufsanzeige (z. B. die so genannte Brotkrümel-Navigation) und ein Link zur Startseite angezeigt werden.
  • Beispiel: Startseite → Kleidung → Jacken → Winterjacken
  • Zeigen Sie den Nutzern zudem mithilfe eindeutiger Elemente (etwa über eine Website-Suchfunktion, Navigationsoptionen am linken oder oberen Rand oder Produkt-Links), welche Schritte sie als nächstes ausführen sollten.
  • Sie können Ihren Besuchern die Navigation erleichtern, indem Sie Produkt- und Dienstleistungskategorien deutlich hervorheben. Dies können Sie durch die Verwendung eindeutiger Labels und Titel erreichen. Die Navigationsstruktur sollte intuitiv und unkompliziert sein.
Nächste Woche in dieser Reihe: Produktkategorien und die Optimierung des Kaufvorgangs. Zusätzliche Informationen erhalten Sie in unserer Broschüre "Machen Sie Ihre Website erfolgreich" im Google Conversion-Infocenter.

Post von Maribel Munoz-Cortes, Lissi Schmitt und Dominik Osterholt – Inside AdWords-Team

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AdWords-Ticker: Januar 2010/2

Freitag, 29. Januar 2010 | 13:50

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ccrrf6z4_355ckcz8vfg_b Einzelhandel-Keyword-Trends im Januar

Wintersportausrüstung (Schlitten +1.850%, Skihosen +400%), warme Schuhe (Ugg Boots +300%), Karnevalskostüme (+550%) und Fitnessgeräte (Crosstrainer +110%) zum Wegtrainieren der über Weihnachten zugelegten Pfunde waren die Top-Aufsteiger des Monats. Eine ausführliche Zusammenstellung von Suchanfragen-Trends in verschiedenen Produkt-Kategorien finden Sie im Januar-Newsletter unserer Kollegen vom Retail-Team.


Heißer Februar


Kostüme zum Karneval, Geschenke zum Valentinstag oder Skier während der Winterolympiade – ein Blick auf die Suchanfragen zeigt, dass jetzt bestimmte Produkte verstärkt gesucht und gekauft werden. Nutzen Sie diese Effekte und erschließen Sie sich zusätzliche Absatzchancen, indem Sie diese Events durch entsprechende Texte und Keywords in Ihren Kampagnen abbilden. Ideen für Keywords rund um Karneval, Olympia und Valentinstag finden Sie auf unserer Retail Newsletter und Keywords-Packs-Seite.

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Fehlerbehebung bei auffälligem Klickverhalten

Sie oder Ihre Kunden sind besorgt wegen Daten, die möglicherweise auffälliges Klickverhalten aufweisen oder auf ungültige Klicks schließen lassen? Wir stellen in der AdWords-Hilfe ein Tool zur Verfügung, mit dem Sie das von Ihnen beobachtete Verhalten analysieren und gegebenenfalls mit dem Kundenservice in Kontakt treten können. Sie finden das Tool zur Analyse von auffälligem Klickverhalten hier.

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View-through Conversions jetzt auf Placement-Ebene einsehbar

View-through-Conversions werden jetzt sowohl für ausgewählte Placements als auch automatische Placements auf Domain-Ebene angezeigt. Dadurch können Sie noch besser bestimmen, auf welchen Seiten im Google Content-Werbenetzwerk Sie Ihre Werbepräsenz erhöhen bzw. reduzieren sollten.

Smartphones noch zielgerichteter ansteuern


Seit neustem haben Sie die Möglichkeit genau auszuwählen, auf welchen Smartphones Ihre AdWords-Anzeigen erscheinen sollen. So können Sie sie auf alle Mobiltelefone ausrichten oder beispielsweise nur auf Android-Nutzer. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie einen Programmdownload bewerben möchten, der nur für das Android-Betriebssystem funktioniert. Ferner ist es möglich, die Netzbetreiber gezielt auszuwählen.

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Neuerungen Google Advertising Professional Prüfung

Bitte beachten Sie die Neuerungen beim Google Advertising Professional Examen, welche wir vor Kurzem bekanntgegeben haben.

Gadget-Anzeigen


Änderungen bei Gadget-Anzeigen: Neue Gadget-Anzeigen werden als eigenständiges Anzeigenformat mit Wirkung zum 31. Januar nicht mehr akzeptiert. Stattdessen stehen in Kürze Rich-Media-Anzeigen über Drittanbieter (so genannte Third Party Ad Servings – 3PAS) zur Verfügung. Bereits aktivierte Gadget-Kampagnen werden weiter mit eingeschränktem Support geschaltet.

ccrrf6z4_354f96nxpcv_b 80% zum Bestehen des Analytics-IQ notwendig
Bisher waren lediglich 75% notwendig, um die Analytics-IQ Prüfung zu bestehen. Ab sofort sind 80% richtige Antworten notwendig, um die Prüfung erfolgreich zu absolvieren. Bereits bestandene Prüfungen sind hiervon selbstverständlich nicht betroffen.


Post von Tobias Marmann und Lissi Schmitt – Inside AdWords-Team

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Ein Blick über den Tellerrand - Teil 2

Donnerstag, 28. Januar 2010 | 17:09

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Im heutigen Teil dieser Serie zu anderen interessanten Blogs rund um das Themengebiet Search Engine Marketing (SEM) stellen wir Ihnen Websites vor, die sich thematisch auf spezielle Aspekte des Geschäfts konzentrieren. Im vorherigen Teil finden Sie Blogs von Kollegen aus dem Kernbereich des SEM.

konversionskraft konversionskraft.de
– Unter diesem Titel sammeln André Morys und sein Team Erkenntnisse zum wichtigen Thema Conversions, auf deren Optimierung sich seine Agentur spezialisiert hat. Interessante Analysen z. B. zur Optimierung von Zielseiten, Fallstudien und Essays zu diesem Thema runden das Bild ab. Aktuelle Tweets dazu gibt's unter @morys und @VirtualTotte.


seibert //SEIBERT/MEDIA Weblog – Martin Seibert (Twitter: @seibertmedia und @mseibert) und seine Mitarbeiter bloggen unregelmäßig nicht nur über Marketingstrategien im Netz. Wiederkehrendes Schlüsselthema ist dabei Usability. Außerdem berichtet der Blog & Podcast über aktuelle Trends in Web, Design und Technologie.



timoaden Web Analytics Inside – betrieben von unserem ehemaligen Kollegen Timo Aden, spezialisiert sich dieser Blog auf Google Analytics, und ist stets hochaktuell informiert über neue Funktionen und Trends im Web-Analytics-Bereich. 

Außerdem steht Timo zusammen mit Lennart Paulsen hinter Trakkboard - einem kostenlosen Dashboard, mit dem man kontoüberbreifend Google Analytics Daten individuell zusammenstellen kann. Twitter: @TimoAden



sem-frankfurt SEM-Stammtisch-Frankfurt
– Für Frankfurter Marketing-Interessierte sicher nicht unbekannt, diskutieren Macher aus der Region um Birger Friedrichs die neuesten Entwicklungen im SEM- und SEO-Bereich und treffen sich zu regelmäßigen Stammtischen im Rhein-Main-Gebiet, um Erfahrungen rund um AdWords & SEM auszutauschen.





rankingcheck rankingCHECK
– Abgesehen von Inhalten zu SEM bieten die Kollegen von rankingCHECK um Thorsten Olscha (siehe auch das kürzliche Interview mit ihm) Informationen zur Suchmaschinenoptimierung und listen dabei u. a. wichtige Tools für erfolgreiche Webmaster, wie für erfolgreiche Suchmaschinen-Marketer. Besonders interessant für AdWords-Nutzer ist der Keyword-Wrapper zum schnellen Erstellen von Keyword-Kombinationen.

Post von Dominik Osterholt – Inside AdWords-Team

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