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So machen Sie Ihre Website erfolgreich - Teil 4: Überprüfen der Leistung Ihrer Website

Montag, 22. Februar 2010 | 10:48

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Im letzten Post unserer Serie "So machen Sie Ihre Website erfolgreich" möchten wir Ihnen einige Ressourcen vorstellen, mit denen Sie die Leistung Ihrer Website analysieren und gezielt verbessern können. Die kostenfreien Tools bieten Ihnen folgende Möglichkeiten:

  • Design-Tests, um herauszufinden, welches Layout für Ihre Website am effektivsten ist
  • Messung von Anmeldungen, Anfragen oder Verkäufen, die durch AdWords-Kampagnen auf Ihrer Website getätigt werden

Dies erreichen Sie mit zwei wichtigen AdWords-Tools, die wir bereits in früheren Posts schon vorgestellt haben: das Website-Optimierungstool und Conversion-Tracking.

Website-Optimierungstool

Das Website-Optimierungstool ist ein Website-Testwerkzeug mit dem Sie verschiedene Varianten Ihres Website-Contents gleichzeitig testen können. Im Leistungsvergleich wird ermittelt, welche Varianten am erfolgreichsten bei der Generierung von Conversions wie Anfragen, Anmeldungen, Verkäufe oder andere für Sie wertvolle Aktionen auf Ihrer Website sind. Vergleichen Sie beispielsweise die Conversion-Rate einer Seiten-Variante, die ein Bild enthält, mit derjenigen, die lediglich aus Text besteht. Oder probieren Sie unterschiedliche Werbe-Botschaften oder Handlungsaufforderungen aus.

Sobald genügend Daten erfasst wurden, können Sie ausführliche Berichte zur Leistung der getesteten Varianten abrufen und damit Ihre Website optimieren. Statt raten zu müssen, sehen Sie sofort, was die Änderungen an Ihrer Website bewirken. Auf dieser Grundlage können Sie fundierte Entscheidungen zum Website-Design treffen. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Einrichtung und Verwendung des Website-Optimierungstools.

Fallstudie:
Lesen Sie hier, wie Silver Tours den Besucherstrom zum Buchungssystem durch Testen verschiedener Button-Varianten um 61% erhöhte.

Conversion-Tracking

Conversion-Tracking ist eine Berichtfunktion, die in Ihrem AdWords-Konto zur Verfügung steht. Damit können Sie messen, wie viele Anfragen, Anmeldungen oder Verkäufe Sie durch AdWords erzielt haben. Die Effektivität Ihrer Kampagnen im Hinblick auf umsatzförderndes Kundenverhalten auf Ihrer Seite wird auf einen Blick deutlich. So können Sie Ihr Budget gezielter steuern und gewinnbringend für die Keywords, Anzeigentexte, Placements und Produkte einsetzen, die die meisten Conversions bringen.

Nach der Installation von Conversion-Tracking auf Ihrer Website können Sie messen, wie viele AdWords-Klicks letztendlich zu Anfragen, Anmeldungen oder Verkäufen führen. Dazu müssen Sie lediglich die richtige Conversion-Seite auswählen und dort einen JavaScript-Code implementieren, den Sie in Ihrem AdWords-Konto generieren können. In der Regel ist die Conversion-Seite die Dankeschön-Seite, die im Anschluss an den Einkauf oder die Registrierung angezeigt wird den erfolgreichen Abschluss der Aktion bestätigt. Die Installation ist ganz einfach und kostet Sie oder Ihren Webmaster nur wenige Minuten Zeit. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Einrichtung von Conversion Tracking.

Fallstudie:
Lesen Sie hier, wie Vinexus - Infinity of Wine seine AdWords-Kampagne so optimiert hat, dass die eingesetzten Werbekosten nur 8% des erzielten Gewinns ausmachen.

Weitere Tipps

Unsere Serie zum Thema Web-Design endet mit diesem Beitrag. Wir hoffen, dass Sie das Potential Ihrer Website mit Hilfe unserer Informationen besser ausschöpfen und Ihre Seite zu einer effizienten Online-Verkaufsplattform machen können. In unserem Conversion-Infocenter erhalten Sie weitere Informationen und Fallstudien dazu, wie Sie Besucher Ihrer Website als Kunden gewinnen können. Dort finden Sie auch unser Broschüre "Machen Sie Ihre Website erfolgreich" als e-Book oder zum Ausdrucken.

Post von Maribel Munoz Cortes und Lissi Schmitt, Inside AdWords Team

So machen Sie Ihre Website erfolgreich – Teil 2: Optimierung des Kaufvorgangs

Montag, 8. Februar 2010 | 16:45

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Im ersten Post dieser Serie haben wir erläutert, wie Sie die Absprungrate Ihrer Website minimieren und die Navigation nutzerfreundlicher gestalten. Heute erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Produkte potenziellen Käufern präsentieren und wie Sie Ihren Kaufvorgang effizienter gestalten können.

Die Präsentation Ihrer Produkte und der Aufbau des Kaufvorgangs bestimmen maßgeblich, wie viele Online-Verkäufe Sie generieren, nachdem potenzielle Kunden Ihre Website gefunden haben. Beachten Sie die folgenden Tipps zur Gestaltung Ihrer Produktseiten und zum Aufbau des Kaufvorgangs:

Produktkategorien

Gestalten Sie die Navigation so einfach wie möglich und machen Sie es den Nutzern leicht, die Produktkategorien zu betrachten und zwischen den verschiedenen Bereichen hin- und herzuwechseln.

  • Heben Sie Produktgruppen deutlich hervor. Stellen Sie sicher, dass die Kategorienbereiche einfach gefunden werden können, indem Sie Links in einer festen Menüleiste platzieren, die auf allen Seiten angezeigt wird. Auf diese Weise finden die Nutzer immer zu einem bestimmten Produkttyp zurück.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit unnötige Informationen. Sie möchten Ihren Kunden die Produkte, nach denen sie suchen, so schnell und deutlich wie möglich anbieten. Unterstützen Sie dies durch eine geeignete Auswahl von Schriftart, Bildgrößen und Hintergrundfarben. Das Google Website-Optimierungstool kann Sie bei der Auswahl der erfolgreichsten Variante unterstützen.

Produktseiten
  • Produktlayout: Verwenden Sie nur qualitativ hochwertige Bilder, die dem Kunden alle relevanten Produktdetails zeigen. Stellen Sie Zoomoptionen bereit, sodass das Produkt so lebensnah wie möglich betrachtet werden kann. Kombinieren Sie diese mit wichtigen Produkteigenschaften und Antworten auf häufige Kundenfragen.
  • Vergleiche und Tests: Potenzielle Käufer möchten naturgemäß Produkte miteinander vergleichen. Produkttests und Kundenbewertungen sind daher als Verkaufsargumente sehr nützlich.
  • Call-to-Action: Zeigen Sie dem Kunden, welchen Schritt er als nächstes ausführen soll. Platzieren Sie eine Schaltfläche mit einer deutlichen Handlungsaufforderung auf der Seite mit den Produktdetails, sodass der Kunde genau weiß, wie er fortfahren muss.
Fallstudie: Meindruckportal reduzierte die Absprungrate auf der Startseite um 17 Prozent durch Verbessern von Produkt-Images.

Kaufvorgang

Machen Sie es den Kunden so einfach wie möglich, Ihr Produkt zu kaufen, indem Sie den Kaufvorgang so übersichtlich und kurz wie möglich gestalten. Weitere Tipps:
  • Zeigen Sie im oberen Bereich aller Seiten des Vorgangs eine Statusleiste an, anhand derer die Nutzer erkennen können, wie viele Schritte sie bis zum Kauf noch ausführen müssen.
  • Bestärkung: Stellen Sie auf der ersten Seite des Kaufvorgangs Informationen zu Rücksendungen, zum Endpreis und zum Versand bereit. So gewinnen die Nutzer Vertrauen in Ihr Unternehmen und brechen den Kaufvorgang weniger häufig ab. In diesem Zusammenhang eignen sich auch Zertifizierungen für geprüfte Online-Shops.
  • Gewährleisten Sie, dass Ihre Seiten sicher sind. Verschlüsseln Sie den Kaufvorgang mittels sicherer Übertragungsprotokolle wie HTTPS und Sicherheitszertifikaten wie SSL/TLS.
  • Vermeiden Sie eine verpflichtende Registrierung, wie in unserem vorigen Post erläutert.
  • Vermeiden Sie die Abfrage irrelevanter Details. Müssen Sie wirklich wissen, in welchem Beruf ein Kunde arbeitet?
  • Vermeiden Sie Ablenkungen. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um Werbung für andere Produkte zu machen. Sie sollten sich darauf konzentrieren, den Kaufvorgang des Nutzers abzuschließen.
Fallstudie: Ein benutzerfreundliches Bestellformular auf Blume2000.de senkte die Absprungrate um 9 Prozent bei gleichzeitigem Anstieg der Conversion Rate um 7 Prozent.

Nächste Woche an dieser Stelle: Erfassen der Leistung und Testen von Designelementen auf Ihrer Website mithilfe von kostenlosen AdWords-Tools. Zusätzliche Informationen erhalten Sie in unserer Broschüre "Machen Sie Ihre Website erfolgreich" im Google Conversion-Infocenter.

So machen Sie Ihre Website erfolgreich – Teil 1: Zielseitenoptimierung und Navigation

Montag, 1. Februar 2010 | 18:04

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Willkommen bei unserer Serie zum Thema Web-Design. In den nächsten Posts dieser Reihe werden wir einige Konzepte des Web-Designs erläutern, sodass Sie Ihren E-Commerce-Erfolg steigern und Ihre AdWords-Kampagnen optimal nutzen können.

Heute: Bewährte Vorgehensweisen für Web-Design und die Optimierung Ihrer Zielseiten
Teil 2: Produktkategorien und die Optimierung des Kaufvorgangs
Teil 3: Tipps und Tools zum Erfassen der Leistung Ihrer Website
Teil 4: Kulturelle Aspekte bei der Gestaltung von Websites in zusätzlichen Sprachen

suedfrankreich Der wichtigste Grundgedanke bei der Online-Werbung für Ihr Unternehmen ist, Ihre Website wie ein Ladengeschäft zu betrachten. Was erwarten Sie, wenn Sie ein Geschäft betreten? Zunächst einmal möchten Nutzer die Produkte einfach finden, daher spielt die Anordnung eine wichtige Rolle. Außerdem müssen die Preise und Angebote klar erkennbar sein. Zudem erwarten die Kunden eine gute Beratung und Informationen zu den einzelnen Produkten.

In der realen Welt laufen die Kunden bei der Suche nach Produkten im Geschäft herum und nehmen Beratung durch Verkaufspersonal in Anspruch. Beim Online-Handel ist es jedoch schwieriger, die Käufer länger auf der Website zu halten. Wussten Sie beispielsweise, dass Besucher sich innerhalb von acht Sekunden entscheiden, ob sie auf einer Zielseite bleiben? Einige häufige Fehler können dazu führen, dass Ihre Besucher nicht lang auf Ihrer Zielseite bleiben. Vermeiden Sie daher:

  1. Pop-ups: Es ist sehr wichtig, dass der Besucher ungestörte Sicht auf Ihre Seite hat, sodass er frei entscheiden kann, welche weiteren Seiten er als nächstes aufruft.
  2. Lange Seitenladezeiten: Online-Einkäufer sind naturgemäß ungeduldig. Stellen Sie daher sicher, dass der Einkauf so einfach und schnell wie möglich ist.
  3. Registrierung: Für Nutzer ist eine verpflichtende Registrierung oder Konto-Erstellung, um einen Kauf zu tätigen, abschreckend. Sollte eine Besucherregistrierung unumgänglich sein, erklären Sie die Vorteile und gestalten Sie den Vorgang so einfach wie möglich. Eine gute Alternative ist es, den Nutzern nach erfolgtem Einkauf die Möglichkeit zur Registrierung zu bieten, wofür sie im Gegenzug Services wie Merklisten oder Rabatte erhalten.

Fallstudie: Sehen Sie hier, wie die Vereinfachung des Bestellvorgangs bei besonderes-rund-ums-haus.de zu einer Reduzierung der Abbruchrate im Warenkorb um 20% führte.

Sehen wir uns nun drei sehr wichtige Bereiche der Leistung Ihrer Website an:

Design der Startseite

  • Positionieren Sie alle wichtigen Informationen wie Produktkategorien und Sonderangebote im oberen Seitenbereich – so, dass sie ohne scrollen sichtbar sind.
  • Berücksichtigen Sie das F-Muster: 2006 führte die Nielsen Norman Group eine Blickbewegungsstudie durch, die ergab, dass Nutzer Websites in einem F-Muster betrachten. Das heißt, sie konzentrieren sich auf den linken Seitenbereich und dann auf zwei horizontale Streifen, wobei der obere länger als der untere ist.
  • Gestalten Sie die Website übersichtlich: Ihre Website sollte visuell und inhaltlich einfach zu erfassen sein und die Seitenbereiche (etwa Produktkategorien, Versandangaben oder Kontaktinformationen) sollten leicht auffindbar sein.
  • Verwenden Sie auf Ihrer Startseite ansprechende Handlungsaufforderungen (z. B. "Kostenloser Versand für alle Bestellungen über 15€") oder binden Sie saisonale Angebote ein, wie z. B. den Valentinstag oder Ostern.

Fallstudie: Sehen Sie hier, wie sich die Conversion-Rate von ReifenDirekt.at dank verbesserter Nutzerfreundlichkeit der Website um 17% erhöhte.

Ziel- oder Produktseiten


Verwenden Sie die richtige Zielseite. Ein Einkauf ist längst nicht abgeschlossen, wenn ein Besucher nach dem Klick auf Ihre AdWords-Anzeige auf Ihre Website kommt. Sie müssen sicherstellen, dass Sie ihn auf die richtige Seite leiten, damit er den Kauf problemlos tätigen kann:

  • Produktspezifische Keywords und Anzeigen sollten auf produktspezifische Seiten verweisen. Die Produktseiten sollten außerdem nie mehr als zwei Klicks von einer Kaufseite entfernt sein.
  • Versuchen Sie, den Titel Ihrer Anzeige auch auf der Zielseite widerzuspiegeln.
  • Ihre Zielseite sollte alle im Anzeigentext aufgeführten Verkaufsargumente (Preise, Angebote oder Versandoptionen) enthalten.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Fachausdrücke und stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden alle Begriffe auf Ihrer Website verstehen, selbst wenn das Produkt sehr spezialisiert ist.

Fallstudie: Sehen Sie hier, wie eine neue Landing Page die Absprungrate für Finnair um 14% reduzierte.

Navigation

  • Stellen Sie sicher, dass im oberen Seitenbereich eine Verlaufsanzeige (z. B. die so genannte Brotkrümel-Navigation) und ein Link zur Startseite angezeigt werden.
  • Beispiel: Startseite → Kleidung → Jacken → Winterjacken
  • Zeigen Sie den Nutzern zudem mithilfe eindeutiger Elemente (etwa über eine Website-Suchfunktion, Navigationsoptionen am linken oder oberen Rand oder Produkt-Links), welche Schritte sie als nächstes ausführen sollten.
  • Sie können Ihren Besuchern die Navigation erleichtern, indem Sie Produkt- und Dienstleistungskategorien deutlich hervorheben. Dies können Sie durch die Verwendung eindeutiger Labels und Titel erreichen. Die Navigationsstruktur sollte intuitiv und unkompliziert sein.
Nächste Woche in dieser Reihe: Produktkategorien und die Optimierung des Kaufvorgangs. Zusätzliche Informationen erhalten Sie in unserer Broschüre "Machen Sie Ihre Website erfolgreich" im Google Conversion-Infocenter.

Post von Maribel Munoz-Cortes, Lissi Schmitt und Dominik Osterholt – Inside AdWords-Team

So machen Sie Ihre Website erfolgreich - Teil 3: Kulturelle Aspekte bei der Gestaltung von Websites

Donnerstag, 18. Februar 2010 | 16:52

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Im heutigen dritten Post unserer Reihe "So machen Sie Ihre Website erfolgreich" beschäftigen wir uns mit wichtigen Aspekten bei der Gestaltung von Websites für mehrere Märkte und Sprachen. Online-Shopping ist in der EU eine rasant wachsende Einkaufs-Form. Ein Drittel der EU-Bürger ist derzeit bereit, Produkte aus anderen Mitgliedsländern zu kaufen (Quelle: European Interactive Advertising Association, April 2009). Für viele Online-Unternehmen gehört der Versand ins Ausland mittlerweile zum Alltag. Die Anpassung von Web-Design und Inhalten an die entsprechenden Märkte wird allerdings häufig vernachlässigt.


Sprachliche und kulturelle Unterschiede sind in vielen Fällen ausschlaggeben dafür, ob und wie schnell ein Kunde sich dafür entscheidet, ein Produkt online zu kaufen. Faktoren wie Farbe, Schriftart und Ansprache-Modus können je nach Region unterschiedlich bei potenziellen Käufern ankommen. Betrachten wir einige Aspekte, die Sie bei der Gestaltung von Websites für andere Sprachen und Länder berücksichtigen sollten:


Qualität der Übersetzung

Lassen Sie die Textelemente auf Ihrer Seite von einem professionellen Übersetzer übertragen. Es ist wichtig, dass der Ausgangstext nicht einfach wörtlich übersetzt wird, sondern der Stil und der Inhalt - sofern erforderlich - für die Besucher aus dem jeweiligen Land angepasst wird. Achten Sie außerdem darauf, dass Titel, Navigationsmenü und Links übersetzt werden und auch wichtige Informationen zum Kundendienst nicht fehlen.

Kontaktinformationen

Ihre Kunden sollten sich mit Ihrem Unternehmen in ihrer Muttersprache verständigen können. Geben Sie möglichst lokale Kontaktinformationen wie Telefonnummer und postalische Adresse an.

Preise und Lieferung

Die Preise sollten in lokaler Währung genannt werden und die Informationen zum Versand für das Land gelten, in dem Ihre Nutzer ansässig sind.

Saisonalität

Gehen Sie in Ihren Sonderangeboten oder Anzeigentexten auf Feste und Feiertage in den jeweiligen Ländern ein.

Farben und Grafiken

Beachten Sie die kulturellen Aspekte verschiedener Farben und Grafiken. Wussten Sie beispielsweise, dass die Farbe grün in moslemischen Ländern eine religiöse Bedeutung hat und pink in westlichen Ländern mit Weiblichkeit assoziiert wird, in Korea hingegen für Vertrauen steht?

Ansprache von Besuchern

Im deutschsprachigen Raum ist es im geschäftlichen Bereich üblich, Kunden formell ("Sehr geehrte Frau Müller") anzusprechen. In anderen Ländern wie z.B. in Skandinavien, in den Niederlanden und im angelsächsischen Raum geht es viel ungezwungener zu ("Hello John"), häufig wird sogar geduzt (vgl. IKEA). Dies sollten Sie bei der Gestaltung Ihrer Website und sonstiger Marketing-Aktivitäten berücksichtigen, um potentielle Kunden aus dem Ausland nicht vor den Kopf zu stoßen.

Ausblick

Wenn Sie noch unsicher sind, welche Farben oder welche Handlungsaufforderung beispielsweise für die spanische Version Ihrer Website am besten geeignet ist, müssen Sie nicht raten. Im letzten Post dieser Serie erfahren Sie nächste Woche alles darüber, wie Sie mit kostenlosen AdWords-Tools die Leistung Ihrer Website messen und optimieren können.

Serie zur AdWords-Optimierung: Wie kann ich meine Werbung so effektiv wie möglich gestalten?

Montag, 15. Juni 2009 | 12:57

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Sie haben bereits Ihre AdWords-Kampagnen erstellt, Keyword-Listen ausgewählt, Ihre Anzeigengruppen sorgfältig zusammengestellt und zu jeder Anzeigengruppe mehrere Anzeigentextvarianten hinzugefügt. Sie überprüfen die Leistung regelmäßig, möchten aber die Anzahl von Zugriffen, Klicks oder Conversions Ihrer Website noch weiter erhöhen.

Kein Problem! Wir geben AdWords-Kunden immer gerne Tipps zur Optimierung des Aufbaus und der Leistung ihrer Kampagnen. Für den Anfang möchten wir Ihnen zwei grundlegende Konzepte bei der Verwaltung Ihres AdWords-Kontos vorstellen:

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihr Internetauftritt gut durchdacht ist und dass die Nutzer problemlos Produktinformationen, Preise und detaillierte Informationen finden.
    Versuchen Sie, den Kaufzyklus kurz und effektiv zu machen: Stellen Sie sicher, dass die Nutzer, die auf Ihre AdWords-Anzeige klicken, das gesuchte Produkt umgehend finden. Die wichtigsten Phasen eines typischen Kaufzyklus sind normalerweise: Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen, Handeln. Je nachdem, ob Sie eine Markenbildung erreichen oder Verkäufe erzielen möchten, sollten Sie also die richtige Seite auswählen, die schnell zur gewünschten Aktion des Nutzers führt. Es hat sich gezeigt, dass ein Nutzer, der mehr als drei Klicks braucht, um das Gesuchte zu finden, eine Webseite entmutigt verlässt. Dies sollten Sie vermeiden, indem Sie Ihren Internetauftritt so nutzerfreundlich wie möglich gestalten.

  2. Haben Sie beim Erstellen Ihrer Kampagnen klare Ziele im Auge.
    Wenn Sie den Verkauf bestimmter Produkte priorisieren möchten, erstellen Sie für diese eine eigene Kampagne, um das Tagesbudget hierfür separat zu steuern. Falls Sie Ihre Werbe-Aktivitäten in unterschiedlichen Ländern genauer beobachten möchten (selbst wenn in diesen dieselbe Sprache gesprochen wird), richten Sie getrennte Kampagnen mit unterschiedlichen Budgets und regionaler Ausrichtung ein. Außerdem können Sie getrennte Kampagnen auf Basis von Sprachen, saisonalen Abhängigkeiten, der Wirksamkeit von allgemeinen Anzeigengruppen im Vergleich zu spezifischen Anzeigengruppen und anderen Faktoren erstellen.
    Des Weiteren ist es empfehlenswert, für die Leistungs-Messung Ihrer Website und Ihrer AdWords-Kampagne die richtigen Tools wie Conversion Tracking und Analytics zu verwenden. Im Abschnitt "Wie kann ich die Rendite von AdWords messen" des Artikels "Wie bestimmt man die Rendite von AdWords" finden Sie hierzu genauere Informationen.
In den folgenden Posts dieser Serie werden wir verschiedene Möglichkeiten beleuchten, mit denen Sie Ihre AdWords-Kampagne optimieren können, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen:
  1. Optimierung der Rendite (Return-on-Investment = ROI): Verbessern Sie die Leistung Ihrer Kampagnen mit spezifischen und relevanten Keywords sowie mit effektiven Anzeigentexten, die auf das Erzielen von Einkäufen ausgerichtet sind.
  2. Optimierung der Zugriffe: Bringen Sie mit Keywords, die hohe Zugriffszahlen generieren, sowie mit ansprechenderen Anzeigen mehr Besucher auf Ihre Website. Optimieren Sie Ihre Kampagne, um eine bessere Rangfolgenposition für Ihre Anzeigen zu erzielen, was zu einer erhöhten Klickzahl führt.
  3. Optimierung zur Markenbildung: Konzentrieren Sie Ihre Kampagne darauf, eine breit gefächerte Zielgruppe im Internet zu erreichen. Lernen Sie außerdem die verschiedenen AdWords-Werbekanäle und die Arten von Kampagnen kennen, die Sie erstellen können, um Ihre Anzeigen visuell besser hervorzuheben.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in weiteren Posts dieser Serie.